Warum Europas Zukunft unser Geld betrifft – mit Jörg Kukies
Shownotes
Eingequetscht zwischen China und den USA, zu behäbig und nicht flexibel genug: Europa hat es nicht leicht in diesen Tagen. Aber vor allem muss Europa unabhängiger und „zukunftsfähiger“ werden, heißt es. Aber worauf kommt es dabei genau an – Stichwort Energie, Technologie, Verteidigung? »investiert!«-Hostin Janin Ullmann spricht mit Ihren Gästen Jörg Kukies und Steffen Weyl über einen Kontinent als Investmentcase, über Demografie und Inflation – und was Europas Streben nach Autonomie fürs Portfolio bedeutet. Es geht darum, wie Europa die Transformation vorantreiben und investieren muss und wie Privatanleger davon profitieren können?
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00:00:00: Die im Podcast besprochenen Finanzthemen stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
00:00:05: Union Investment, die Moderatoren und die Gäste haften nicht für etwaige Verluste, die auf Basis der geäußerten Gedanken, Ideen und sonstigen Inhalte entstehen.
00:00:14: Jeder der Zuhörer sollte sich wirklich gedankt machen weil es kommt zum Jahresende – die Form der privaten Altersvorsorge.
00:00:22: ich bin absolut überzeugt jede Zuhöhrerin und jeder Zuhöhre werden davon profitieren können.
00:00:41: Ja, cookies.
00:00:42: Herzlich willkommen!
00:00:43: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:44: Willkommen bei investiert und ich freue mich sehr dass sie mein Gast sind.
00:00:48: Ich glaube nämlich das hier heute sehr spannend werden kann weil wenn es um Geld geht Wenn es aber auch um die Wirtschaft geht ich glaube Es gibt niemanden aktuell der so viele Insights hat wie Sie.
00:01:02: mit ihrem Lebenslauf Also gelt ein großes Thema immer schon in ihrem beruflichen Leben.
00:01:09: Ich denke mal auch an deswegen ein wichtiges Thema, wie gehen Sie selbst privat mit Geld um?
00:01:14: Wenn ich Ihnen jetzt Zehntausend Euro geben würde ... Was wissen Sie denn damit machen?
00:01:18: Ja, ich
00:01:18: muss sagen, ich bin ja in den letzten... ...von zwanzig Jahren immer sehr eingeschränkt gewesen in dem was ich machen darf weil sowohl in meiner Zeit bei Goldman Sachs als auch in der Regierung man natürlich nicht einfach sagen konnte kaufe jetzt diese Aktie oder jene Aktie, weil alle Investmentbanken ja Regeln haben.
00:01:40: Welche ... was ihre Mitarbeiter die vertrauliche Informationen über einzelne Titel bekommen dürfen und nicht dürfen?
00:01:51: Und in der Bundesregierung war es natürlich auch so dass man sich da sehr zurückgehalten hat, weil natürlich waren nicht nur einen den Eindruck.
00:01:59: Von daher bin ich immer ein sehr großer Fan gewesen, davon Fondanlagen zu machen.
00:02:06: Verstehe?
00:02:06: Weil da die Entscheidung welche Einzeltitel gekauft werden aus meiner Hand genommen wurden und niemand behaupten konnte ich habe irgendwelche Informationen genutzt um Einzltitelbewegungen mitzunehmen.
00:02:19: Aber Herr Cookies jetzt sind sie ja in dieser Karenzzzeit!
00:02:22: Ja also ich hab mich immer davor sehr stark zurückgehalten Empfehlungen für Einzletitel zu geben.
00:02:31: Ich persönlich bin ja
00:02:33: überzeugt davon, dass im Allgemeinen in Deutschland die Aktienquoten in den Portfolien zu niedrig sind.
00:02:41: Und wenn man sich das alles so mal anguckt selbst nach der Bewegung der letzten Monate und Jahre wo wir jetzt ein Rekordzahl an Aktionären in Deutschland haben ist insgesamt der Portfoliumix immer noch auf der Aktienseite relativ gering.
00:02:58: von ist meine Grundeinstellung immer, wenn man sich lange Zeithorizonte anguckt.
00:03:05: Wenn man in der Lage ist auch mal ein Rücksetzer wie wir im Moment erleben auszuhalten und nicht gleich das Geld zu brauchen und verkaufen zu müssen, wenn es mal nicht so gut läuft sondern Durchstrecken auch aushalten zu können dann ist die Aktie schon eine sehr gute Anlageklasse.
00:03:22: Was würden Sie denn sagen?
00:03:23: Also mit all der Erfahrung, die sie haben in ihrem Beruf gibt es auch eine richtig schlechte finanzielle Entscheidung in ihrem Leben.
00:03:34: Ich habe in meiner Zeit als ich bei Goldman war immer in Einzelfällen und immer mit strenger Beaufsichtigung durch die Compliance-Abteilungen usw.
00:03:47: sehr gerne in junge Unternehmen investiert.
00:03:51: In
00:03:51: Startups!
00:03:54: Es ist so, ich habe insgesamt ungefähr zehn Investitionen in Start-ups gemacht.
00:03:59: Drei davon sind insolvent gegangen.
00:04:01: Ja das war ein guter Schnitt, ehrlicherweise.
00:04:04: Ich würde mal sagen es ist so eine, ja normal würde ich sagen, es ist weder Ausreißer nach oben noch nach unten und damit muss man sich einfach... Damit muss man klar kommen dass so einen Anruf mal kommen kann.
00:04:17: Und meistens kommt er an einem Wochenende und meistens ist etwas verlegen.
00:04:21: aber wenn dann Ein Gründer sagt, es geht nicht mehr weiter.
00:04:25: Dann ist das schon eine schmerzhafte Erfahrung als gerade jemand weil ich meistens in Frühphasen investiert habe und da hat man natürlich auch so eine gewisse persönliche Bindung Und da ist es natürlich sehr sehr schade wenn es dann Nichts so geklappt hat.
00:04:42: aber auch Da Es ist wie bei einem Aktieninvestment Wenn man sich breit aufstellt dann kann man sie auch verkraften weil man hoffentlich von den, sag mal zehn Titeln die man erwirbt bei den anderen sieben bessere Renditen erzielt.
00:04:59: Ich habe das auch gerade so ein bisschen provokant gesagt ist doch ein guter Schnitt weil ich glaube im Schnitt sind es tatsächlich neun von zehn Start-ups die vielleicht eher einen Risiko haben nicht so gut... zu funktionieren, aber kommt natürlich auch mal auf der anderen Seite drauf an.
00:05:14: Wie viel Geld hat man investiert dann in ihrem Fall?
00:05:17: Und auch was ich schön finde dass sie auch die menschliche Komponente erwähnt weil man ja dann doch einen persönlichen Bezug hat auch zu den Menschen der diese Idee letztendlich entwickelt hat.
00:05:30: Apropos Mensch wenn Sie so auf ihre Zeit zurückblicken im Kanzleramt oder auch als Finanzminister im Ministerium Würden Sie sagen, es gibt einen finanzpolitischen Fehler den Deutschland gemacht hat?
00:05:45: Den wir jetzt gerade ausbaden müssen.
00:05:47: Absolut!
00:05:48: Wir haben es nicht geschafft die private Altersvorsorge zu reformieren.
00:05:54: das würde ich sagen ist also sieben Jahre lang gab's immer mal wieder Anläufe.
00:06:01: sieben jahrelang als ich in der Bundesregierung war War die Erkenntnis dass Die Riesterrente wie sie mal ursprünglich konzipiert war angesichts der Situation, in der sich Kapitalmärkte befunden haben.
00:06:16: Angesichts der Erfahrungen die gesammelt wurden kein erfolgreiches Modell mehr
00:06:21: ist.
00:06:22: Zahlreiche Anbieter haben sich entschieden den Vertrieb einzustellen und deshalb war es glasklar dass etwas getan werden musste.
00:06:31: aber wir haben's nicht geschafft weder in der Amtszeit Merkel-Scholz noch in der ampel Scholz H.Bek Lindner das zu machen, was die jetzige Bundesregierung ja gerade beschlossen hat also das Parlament beschlossen auf Initiative der Bundesregierung, der Bundesfinanzminister hat den Gesetzentwurf gemacht
00:06:53: Also Altersvorsorge-Depot
00:06:55: Genau und endlich mal den Zwang zur Vollkasko-Mentalität abzuschaffen Und Produktanbietern die Möglichkeit zu geben auch reine überwiegende Aktiendepots anzubieten, keine Kapitalgarantie im Gesetz vorzuschreiben.
00:07:15: Ist immer noch eine Möglichkeit und jeder Anbieter kann auch nach wie vor voll kapital garantierte Produkte anbieten ist aber kein Zwang mehr es zu tun sondern man kann ganz normales Portfolio anbieten, das keine Garantie hat und meistens dann auch bessere Renditechancen öffnet.
00:07:30: Wie schätzen denn die Chancen ein vom Altersvorsorge-Depot?
00:07:35: Was könnte das tatsächlich für uns bedeuten – für die Rente bedeutet es für Menschen?
00:07:40: Ich kann nur jedem empfehlen sich das mal genau anzuschauen weil die Fördermöglichkeiten sowohl direkte Förderung als auch steuerliche Erleichtungen enorm attraktiv sind.
00:07:54: Dreizig, vierzig, fünfzig Prozent Zuschuss zu dem.
00:07:58: Also jeden pro hundert Euro die ich einzahle kann ich dreizig, vierzig je nach Familien familiärer Konstellationen.
00:08:06: Kinder, Familien mit Kindern werden ja zusätzlich gefördert.
00:08:09: besteht so eine riesige Möglichkeit Förderung zusätzlich zu den eigenen Mitteln zu bekommen dass es einfach ein sehr aus meiner Sicht sehr attraktives Angebot ist.
00:08:21: Würden Sie sagen, wenn sie jetzt auf die Welt blicken?
00:08:23: So wie sich alles verändert hat
00:08:27: wirtschaftlich
00:08:28: in den letzten Jahren durch Krisen und Kriege.
00:08:32: Würden sie deswegen denken das ist gerade eine schlechte Phase oder ist es ein Dauerzustand mit dem Weltspielen?
00:08:40: Ich würde allen Menschen insbesondere vorsorgen für ihre Rentenzeit und noch ... zehn, zwanzig, dreißig Jahre Ersparnisbildung vor sich haben.
00:08:55: Also quasi
00:08:56: empfehlen...
00:08:58: Ja?
00:08:58: Also ich habe ja mindestens, mindestens so lange.
00:09:00: Genau!
00:09:02: Man muss sich einfach mal vor Augen halten der DAX ist in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrtausends beim Stand von tausend gestartet.
00:09:12: Wenn man sich einmal vor Augen hält was seitdem passiert ist Wirtschaftskrise nach dem die Vereinigungskosten bekannt waren.
00:09:23: Platzen der Internetblase, globale Finanzkrise.
00:09:27: als die vorbei war kam die Euro-Krise mit nahezu Staatspleiten in Europa.
00:09:34: Als wir die ausgestanden haben, kam die Corona-Kriese.
00:09:37: Die ausgestandene war hat Russland die Ukraine angegriffen und die Energiepreise sind explodiert.
00:09:44: wenn man jedes mal aus Angst davor dass eine Krise kommen kann, nicht investiert hätte.
00:09:53: Dann hätte man den ganzen Weg des Dachs von tausend auf im Höhepunkt vierundzwanzigtausend zweinzwanzigtausend jetzt Größenordnung nicht mitgemacht aus Angst vor Krisen und das ist aus meiner Sicht ein großer Fehler weil man immer einen Grund findet nicht zu investieren und immer einen Grund, oh im Moment sieht es gerade nicht gut aus usw.
00:10:20: Der entscheidende Punkt ist wenn man... Das ist natürlich die Voraussetzung das muss einem klar sein.
00:10:28: Wenn es nochmal ein Rücksetzer gibt und der DAX.
00:10:30: jetzt sagen wir mal, wenn noch einmal was passiert auf zwanzig tausend geht dann gleich Panik haben muss und verkaufen muss.
00:10:38: Deshalb sage ich immer dass der Zeithorizont ist entscheidend.
00:10:40: wenn ich also Zeit habe auch meine Krise durchzustehen Dann kann ich nur jedem empfehlen, eine gesunde Allokation, einen gesunden Anteil des Portfolios auch in Aktien zu machen.
00:10:53: Weil es gibt ganz viele wissenschaftliche Studien selbst Profis gelingt ist.
00:10:58: Nur in den seltensten Fällen richtig einzuschätzen wann der günstigste Einstieg und Ausstiegszeitpunkt ist.
00:11:05: Gibt es denn tatsächlich überhaupt?
00:11:08: Wenn Sie sagen in den Seltensten fällen...
00:11:10: Also ich habe ja Finanzmatematik studiert und es gibt ganz viele Studien, die genau diese Frage versuchen zu beantworten.
00:11:19: Und der überwiegende Anteil sagt selbst routinierte Profis schaffen das in der Regel nicht den besten Einstiegs- und Ausstiegzeitpunkt zu finden.
00:11:29: Deswegen ja die meisten Anlage Profis wissen dass es sehr schwer ist dem Markt genau zu teimen In der Regel so eine Grund Allokation in die einzelnen Anlagenklassen haben und vielleicht mal Übergewichten, Untergewichten und Variieren.
00:11:50: Aber dass man so eine Grundanlage Summe in den einzelnen anlagen Klassen auch beibehält und auch mal Krisen durchsteht ist es aus meiner Sicht sehr zu empfehlen.
00:12:00: Also was ich verstehe ist also sie sagen keine Panik Auch in Krisen keine Paniken Und Langfristigkeit, das sind so zwei Punkte die ich daraus verstehe.
00:12:14: Ist es denn immer noch der klassische Weg den man so gehen kann wenn sie sich anschauen wie die Märkte aktuell funktionieren auf Langfristigkeits zu setzen?
00:12:24: Wenn man die Möglichkeit dafür hat da reden wir wahrscheinlich über die klassischen zehn bis fünfzehn Jahre nehme ich jetzt mal an.
00:12:32: Ist das der Weg, den man gehen sollte?
00:12:35: Oder was sind Ihre Tipps zum wirklich guten smarten Ingestiel?
00:12:40: Ich würde auf jeden Fall unter der Voraussetzung, dass man einen längeren Horizont hat nicht zu viel Zeit damit verwenden.
00:12:48: Zu überlegen hoffe ich jetzt auf eine Einigung im Konflikt im Iran?
00:12:55: wenn jetzt ich irgendwas in der Zeitung lese, dass der Ölpreis wieder nach oben gegangen ist, nachdem er erst mal nach unten gegangen Verkauf ich, weil ich Angst habe das noch weiter im Ölpreis hochgeht und dass dann wieder schlechte Auswirkungen auf Aktien hat.
00:13:09: Also ich würde... Ich würde jedem raten den langfristigen die langfristige Perspektive einzunehmen Und tendenziell eher mutig zu sein und zu investieren Weil es bald.
00:13:24: die Beispiele, die ich genannt hab zeigen ja, dass die Grundstärke der großen Unternehmen, die von den großen Fonds in den großen Indizes drin sind sich auch anzupassen und auch Änderungen an ihrem Geschäftsmodell vorzunehmen.
00:13:40: Und zu reagieren auf Krisen meistens relativ stark ausgeprägt ist.
00:13:45: Wenn wir darüber sprechen keine Panik zu bekommen aber es gibt eine Krise.
00:13:51: man hat viel Geld investiert in Fonds oder wie auch immer Einzelaktien Wie kriegt man dann keine Panic?
00:13:59: Was würden Sie empfehlen?
00:14:01: Ja, es ist natürlich so dass wenn man auf den Portfolioauszug guckt und das sieht man jetzt in den letzten Wochen.
00:14:13: Das ein Rückgang von zehn Prozent passieren kann.
00:14:16: Und man hat in der globalen Finanzkrise auch gesehen, dass ein Rückgang von dreißig Prozent passieren können.
00:14:21: Jeder der am Anfang des Jahrtausends stark in Technologieaktien investiert hat konnte Rückgänge von fünfzig-sechzig Prozent, je nach Zusammensetzung des Portfolios C in Stichwort.
00:14:33: Zusammenbruch des neuen Markts.
00:14:35: Trotzdem zeigen viele Studien das diejenigen, die... ...ninzeintachtundneunzig auf damals sehr anspruchsvollen Bewertungen in eine breite Auswahl von Internetaktien investiert hat trotz platzen der internetblase in zwei tausend, zweitausend eins wenn sie es durchgestanden haben trotzdem sehr gut abgeschnitten haben.
00:15:03: und das ist für mich immer so der punkt bei krisen nicht gleich den erfen verlieren sondern
00:15:09: wenn das verkaufen quasi fundamentale
00:15:12: wenn die wenn die fundamentale analyse stimmt jetzt mal beispiel des internet Ist ein treiber von wichtigen wirtschaftlichen Perspektiven, dann auch durchaus mal Krisen durchzustehen.
00:15:28: Also nicht direkt verkaufen in Panikgeraten und sondern nachkaufen?
00:15:35: Ich bin da immer für Stetigkeit und das ist ja auch eine Stärke.
00:15:39: ich sage mir jetzt auch wieder gerade über die private Altersvorsorge gesprochen Das belohnt ja stetiges Investieren.
00:15:47: Deshalb würde ich jetzt weil auch da selbst Profis es in den seltensten Fällen schaffen den besten Zeitpunkt des stärker investieren.
00:16:03: Sparpläne sind aus guten Gründen, aus meiner Sicht eine sehr geeignete Methode, zwanzig fünfzehundert Euro im Monat was immer möglich ist und dann stetig zu investieren.
00:16:14: das ist glaube ich besser als immer zu glauben Ich könnte besser als die Profis abschätzen ob jetzt Einstieg Ausstieg erhöhen, senken und so weiter.
00:16:29: Man darf nicht vergessen auf der Haben Seite sind eine der größten Treiber von Renditen in den Aktienportfolios die Dividenden und auf der Kostenseite sind Handelskosten eine der grössten Vernichter von Wert.
00:16:46: das heißt jedes Mal wenn ich kaufe verkaufe Rumhandle entstehen erstmal Transaktionskosten Für die einzelne Transaktion relativ überschaubar, aber in der Summe kann das wirklich viel ausmachen.
00:17:16: Wir
00:17:24: sind natürlich da jetzt so ein bisschen in einer vergleichbaren Lage wie nach dem osischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, weil natürlich die Frage Inflation eine sehr politische Frage ist.
00:17:38: Und im Moment der stärkste Treiber von Inflitionen ist natürlich durch das was im Iran passiert ist und noch passiert.
00:17:50: Energiepreise steigen und fressen sich allmählich in die breitere Volkswirtschaft ein.
00:17:56: Ich glaube, da muss man sehr ernst nehmen was der Chef der internationalen Energie Agentur Fatih Birol gesagt hat.
00:18:07: Die jetzige Angebotsverknappung In Prozent Der Weltproduktion ist höher als bei jeder Energiekrise, die wir bisher hatten.
00:18:17: Was bedeutet das dann für uns?
00:18:19: Das
00:18:19: bedeutet dass ein größerer Anteil Straße von Hormuz ist ja inzwischen zum allgemeinen Begriff geworden und jeder verfolgt die Öltanker, die noch durchkommen oder auch nicht.
00:18:35: Also einfach ein Fakt dass so viel Angebot vom Markt im Moment zurückgehalten werden muss wie es noch nie zuvor der Fall war.
00:18:47: Nicht in den siebziger Jahren als was die OPEC sich formiert hat und Angebot gekürzt wurde, noch als Russland Ukraine überfallen hat oder Russland angefangen hat Energie als Waffe zu nutzen.
00:19:06: In all diesen Phasen alles, was dazwischen war gab es noch nie so viel vom Volumen her Rückgang der Angebotsmenge an Öl- und Gas wie jetzt der Fall ist.
00:19:16: Und das bedeutet natürlich Angebote Nachfrage trivial bedeutet es natürlich große wirkung.
00:19:22: Wir haben natürlich gegen reaktionsmöglichkeiten, weil die anderen regionen der welt entsprechend mehr produzieren können aber stoßen dann natürlich auch an kapazitätsgrenzen irgendwann und deswegen ist das was bisher an preisreaktionen erfolgt ist aus meiner sicht jetzt kein nichts dass uns verwundern würde.
00:19:44: einige fachleute haben sogar mit noch stärkeren bewegungen gerechnet Und natürlich ist es klar, das ist kein Zufall.
00:19:50: Dass alle Forschungsinstitute, Volkswirte im Moment oder in den letzten Wochen ihre Prognosen erstmal über die sogenannte Headline-Inflation also die Inflation, die Energie und Lahrungsmittelpreise beinhaltet deutlich nach oben genommen haben sogar in die Bereiche über zwei Prozent teilweise sogar drei Prozent.
00:20:17: Was bisher noch nicht so stark angezogen ist, ist die sogenannte Kerninflation.
00:20:22: Das heißt, die Inflation, die Energie- und Lebensmittelpreise rausnimmt.
00:20:27: aber auch da sieht man jetzt schon einen Anstieg weil man sieht über die gesamten Wertschöpfungsketten das natürlich Energie ein großer Produktionsfaktor ist und in viele andere Produkte eingeht und Öl auch als Vorstufenprodukt in der Chemieindustrie beispielsweise in viele Produkte.
00:20:44: Das bedeutet ja auch, dass das ist ja ganz klar spürbar.
00:20:47: Also nicht nur an der Tankstelle sondern sagen wir auch dann im Supermarkt.
00:20:52: Das heißt wie schütze ich denn mein Geld?
00:20:56: Wie kann ich mich schützen vor genau solchen großen einschneidenden Auswirkungen von außen?
00:21:04: Ja
00:21:04: gut!
00:21:05: Auch da ist natürlich in der langfristigen Perspektive sind natürlich Anlageklassen, die höheren Renditen abwerfen geeignet.
00:21:16: Man kann sich direkt schützen indem man sogenannte inflationsgesicherte Anleihen erwirbt.
00:21:24: da bleibt aber dann über den Inflationsschutz meistens relativ wenig Rendite übrig.
00:21:30: ist aber sicherlich eine Möglichkeit dass wenn man stark befürchtet das dass das die Inflation nach oben geht ist es sicherlich ne Möglichkeit.
00:21:39: Aber der entscheidende Punkt ist, die meisten Anlageportfolien mit einer fünftigen Mischung aus Aktien, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen bieten ausreichendere diese Chancen.
00:21:53: Dass man auch im realen Blickwinkel also nach Inflation in der Regel ganz gut durchkommt was dabei nicht so erfolgreich sind.
00:22:08: Die meisten Wo ja immer noch ein Großteil des Vermögens der Privatkundschaft liegt, ist nämlich in Bankdepositen.
00:22:20: Also da nicht liegen lassen?
00:22:22: Nein,
00:22:22: also da hat man in der Regel empirisch betrachtet keinen so guten Inflationsschuh.
00:22:28: Jetzt kennen Sie ja beide Seiten sehr gut!
00:22:32: Wie viel Staat würden sie denn denken verträgt der Kapitalmarkt?
00:22:37: Der Staat... hat aus meiner Sicht bei dem Beispiel, das wir vorher besprochen haben nämlich der privaten Altersvorsorge ist sehr positive Anreize gesetzt.
00:22:48: Also das finde ich auch aus meiner Sicht völlig richtig dass der Staat Steueranreize gibt und anreizt zur Ersparnisbildung insbesondere langfristigen Ersparness Bildung.
00:22:57: von daher sind diese Beispiele die ich genannt habe Das aus hundert Euro, Hundertzwanzig, Hunderteißig in manchen Fällen sogar Hundertfünfzig alleine durch Steueranreize und Zuschüsse werden, das ist aus meiner Sicht eine sehr kluge Art und Weise für den Staat vorzugehen.
00:23:15: Dann ist aus meine Sicht der Staat absolut essentiell darin oder die Staaten, die europäischen Regeln zu verbessern, dass wir endlich eine Kapitalmarktunion in Europa bekommen.
00:23:32: Wie muss sie aussehen?
00:23:33: Die muss so aussehen, dass grenzüberschreitende Investitionen sowohl von Unternehmen als auch von Banken, also auch von Versicherern uneingeschränkt wirklich sind so wie das in einem europäischen Binnenmarkt eigentlich schon immer der Fall sein sollte.
00:23:50: Das heißt wenn eine Bank ein Produkt in Deutschland zulässt sollte es auch ohne weitere Einschränkungen in Italien, in Slowenien und Malta in ganz Europa vertrieben werden können ohne dass es zusätzliche Auflagen, steuerliche Regelungen und so weiter gibt.
00:24:12: Also Ausbremsung im Wachstum aus Ihrer Perspektive gesprochen?
00:24:17: Und wo sagen Sie aber was macht Europa gerade besonders gut?
00:24:22: vielleicht auch sogar im Vergleich zu den USA?
00:24:24: Europa
00:24:24: hat tolle Unternehmen!
00:24:26: Das ist immer wieder faszinierend.
00:24:30: Ich habe ja grade mit Christiane Oyé dem ehemaligen Chef der Banque de France eine Studie gemacht.
00:24:36: Das ist absolut faszinierend zu sehen.
00:24:38: Wir reden ja immer davon, dass in Deutschland es wenig Start-ups gibt.
00:24:43: Wenn man sagen wir mal ein bisschen genauer anschaut... Die Anzahl der Unternehmensgründungen in Europa ist absolut vergleichbar mit der Anzahl von Unternehnungsgrundungen im USA.
00:24:54: Und wo harpert's
00:24:55: dann?
00:24:55: Wo es dann harpert ist wenn das Unternehmen gegründet wurde die ersten Erfolge feiert Finanzierungsrunden braucht, immer größere Finanzierungsrunden braucht.
00:25:07: Da sieht man das eine echte Schere aufklafft, dass die Möglichkeiten sich Wachstumskapital zu beschaffen in USA was das Volumen angeht, was die Verfügbarkeit angeht in den USA erheblich einfacher ist als in Europa.
00:25:26: Liegt
00:25:26: es am fehlenden Mut oder weiß nicht genügend Investorinnen gibt?
00:25:30: Also
00:25:31: man sieht es auf der einen Seite natürlich dass das europäische Rentensystem eine Schwäche aufweist in dieser Hinsicht.
00:25:43: Nämlich, dass in der Regel die jüngere Generation mit ihren monatlichen Rentenbeiträgen die in Rente befindliche Generation durch einen direkten Transfer finanziert.
00:25:55: Ja, das ist ein großes Problem wo man auch beim Thema Generationsgerechtigkeit oder in dem Fall Ungerechtigkeit ist.
00:26:04: wie kann man das verhindern?
00:26:07: Das Beispiel Schweden ist ein gutes Beispiel und es zeigt auch dass es jetzt nicht unbedingt USA versus Europa Grundsatzthema ist.
00:26:14: Schweden hat es geschafft in allen drei Säulen ihres Rentensystem sowohl der staatlichen Rente, also auch der betrieblichen Rente als auch der privaten Rente Elemente einzubauen die dieses Kapitalwachstum ermöglichen und dies jeder Schwedin und jedem Schweden ermöglicht ein Abberufseintritt teilweise sogar früher schon mit dem staatlich geförderten Sparen anzufangen.
00:26:42: Und das war über die letzten Jahrzehnte riesig erfolgreich und hat dazu geführt dass auf der einen Seite Millionen von schwedischen Rentnerinnen und Rentnern jetzt eine Rendite im staatlichen Pensionssystem acht, neun Prozent erzielt haben.
00:27:00: Und dadurch natürlich auch einfach deutlich höhere Renten haben aber als Nebeneffekt in Schweden das Kapital vorhanden ist weil das Geld ist ja in Fonds geflossen.
00:27:13: die Fonds haben dann wiederum investiert.
00:27:17: Schweden allein hat mehr Börsengänge gehabt als Deutschland, Frankreich und Italien in den letzten zehn Jahren zusammen.
00:27:27: Weil sie es aber auch als selbstverständlicher wahrnehmen?
00:27:31: Weil's gelernt ist oder...
00:27:33: Ja also ich glaube nicht dass das jetzt ein Lerneffekt ist sondern wenn man einfach als jemand der einen Unternehmen gründet fünf bis sechs mal so viele Fonds hat die in der Lage sind zu investieren haben natürlich mehr Auswahl mehr Möglichkeit auch mehr Finanzvolumen die die Fähigkeit haben, sowohl größere Börsengänge als auch vorbörselig Investitionen zu machen.
00:28:03: Da besteht eine klare Wechselwirkung und das ist nicht nur ein Schwedenthema also können sie auch in Niederlanden verfolgen, können Sie auch an Dänemarkt verfolge.
00:28:10: Das sind eigentlich die drei Länder in Europa, die wirklich groß, also der Europäischen Union, die groß ausgeprägte Kapitalmarkt basierte Altersvorsorge-Systeme entweder in der zweiten Säule, also Betriebsrente oder in der dritten Säuler.
00:28:27: Also private Rente oder beides haben.
00:28:33: Ein sehr nördlicher Teil Europas macht das quasi eigentlich ganz gut vor wie Sie sagen.
00:28:39: Jetzt sind wir eingekwetscht mit Europa zwischen USA und China?
00:28:43: Wo sind wir besonders verwundbar?
00:28:44: was sagen Sie?
00:28:47: Ich würde sagen verwundbar erstens bei den Energiepreisen, zweitens bei der Regulatorik und der Bürokratie.
00:28:58: Und drittens bei Einschränkungen von Innovationen.
00:29:04: Ich glaube das erste Punkt ist selbsterklärend.
00:29:08: Es ist völlig klar Europa ist ein ganz großer Netto-Importeur von Energie die USA.
00:29:17: es auch wird Troffen von den Erhöhungen der Energiepreise, aber wenn ich mehr Öl und Gas produziere als ich verbrauche bis die USA nach wie vor tut ist natürlich Die Fähigkeit Ausfall von Produktion oder Lieferketten aus dem Nahen Osten zu überstehen ausgeprägt also in Europa der Fall ist.
00:29:39: Also deshalb das Thema Energiesicherheit Energie Autarkie in Europa.
00:29:48: sehr verwundbarer Punkt.
00:29:51: Es ist völlig richtig, das durch den Ausbau der erneuerbaren Energien anzugehen.
00:29:56: aber aus meiner Sicht so lange wir noch Gas brauchen wäre es auch meine Sicht sinnvoller dass in Europa liegende Gas zu fördern besser als Gas aus aller Welt zu importieren.
00:30:12: Der zweite Punkt Bürokratie.
00:30:14: Riesengroßes Thema.
00:30:15: Es gab schon einige Schritte, die in die richtige Richtung gehen, Bürokratie abzubauen.
00:30:19: Aber das war in der Studie, die ich da mit Christian Neuier geschrieben habe.
00:30:23: Wir haben ungefähr hundert Gründern Unternehmen, die vor fünf Jahren zehn Jahre gegründet wurden gesprochen.
00:30:33: Das sind wir nach wie vor massiv.
00:30:35: Massiv
00:30:37: hinten dran?
00:30:37: Schlecht drin weil unsere Unternehmen immer noch gegängelt werden, immer noch Beauftragte für jedes Restrisiko benennen müssen.
00:30:48: Immer noch berichten müssen Statistiken, Auflagen, Genehmigungsprozesse so Sachen laufen in Europa einfach immer noch viel zu langsam.
00:30:59: Wo sind wir da im Vergleich?
00:31:01: auf welchem Platz?
00:31:03: Die
00:31:04: Präsidentin der EU-Kommission Frau von der Leyen hat es ja in eine Zahl gebracht mit dem Ziel, dass die Europäische Union den Regeln und Vorschriften abgeschaffen will.
00:31:18: Ich würde mal sagen selbst wenn das erreicht wird ist das Volumen an überflüssigen Bürokrativvorschrifte in Europa immer noch höher als in USA.
00:31:29: aber es wäre ein super Schritt wenn's gelingen würden.
00:31:32: Es gibt ja erste Initiativen die in diese Richtung gehen.
00:31:35: Aber es ist wirklich schockierend wenn man somit jungen Menschen redet die ein Unternehmen gegründet, die Herbstglut da rein.
00:31:41: und dann erzählen sie einem wenn Sie beispielsweise eine Batterie aus recycelten Rohstoffen in Europa herstellen wollen welche Vorschriften auch da noch erfüllt werden müssen.
00:31:52: Als Beispiel obwohl es ja auch ökologisch gesehen etwas Tolles ist.
00:31:56: aber trotzdem sind die Regeln und die Vorschriften und die Dauer wenn man Gebäude bauen will um eine Recyclinganlage zu errichten immer noch mit ewigen Wartezeiten, bis man eine Genehmigung hat ausgestattet.
00:32:12: Und darum da kommen wir dann zum dritten Punkt das ganze Thema Digitalisierung sowohl im staatlichen Bereich als auch im privaten Bereich.
00:32:21: Da haben wir nach wie vor hinken wir da deutlich hinterher weil Europa aus meiner Sicht gerade für junge Unternehmen kein einfaches Land ist Weil die Zusammenwirkung europäischen KI Regulierung, der Datenschutz Grundverordnung dem sogenannten Data Act.
00:32:47: Dem Umgang mit Daten so ein komplexes Gebilde an Vorschriften geschaffen hat dass viele Unternehmer sagen auf dieser Basis kann man nur ganz schwer künstliche Intelligenz entwickeln Anwenden nutzen.
00:33:10: Es gibt tolle Gegenbeispiele, gar keine Frage.
00:33:12: Aber wenn man einfach mal das Volumen an Innovationen vergleicht, dass in USA passiert versus in Europa passiert und wenn man sieht wie viel Aktivität von hochintelligenten Europäerinnen und Europäern In USA gemacht wird und wieviel die andere Richtung geht dann sieht man es gibt eine Flut von Eine große Bewegung raus aus europa immer noch sehr stark nach in die USA.
00:33:41: Was natürlich fatal ist, weil wir das Potenzial verlieren letztendlich?
00:33:46: Weil wir das potenziell verlieren, weil Wachstumsgelegenheiten verpasst werden, weil dann natürlich in der zweiten Runde die Unternehmen, die die KI nutzen wollen, auch eher nach Amerika gucken und ihre Ressourcen auch in den USA verschieben oder außerhalb der Europäischen Union.
00:34:04: Ist aber nicht eine reine Bewegung Europa-USA Selbst innerhalb Europas haben, als wir die Studie gemacht haben uns ganz viele Unternehmen ganz konkret gesagt.
00:34:16: Die Regeln der europäischen Union sind so restriktiv dass wir Forschungsaktivitäten unseres Unternehmens in der künstlichen Intelligenz gerne nach Großbritannien außerhalb der EU oder in die Schweiz außerhalb des EU aber trotzdem noch geografisch nah an uns machen.
00:34:35: Und das zeigt einfach, dass da das Pendel in Europa viel zu weit geschwungen ist.
00:34:39: Man muss ja nicht die komplette KID-Regulierung machen wie sie in anderen Regionen der Welt insbesondere USA gemacht wird.
00:34:48: aber das Pendeln ist in Europa so ausgeschwungen, dass wir da einfach ein sehr – aus meiner Sicht eine große Gefahr für das Innovationspotenzial in Europa haben.
00:35:01: Gibt es auch Sachen, die Sie optimistisch machen?
00:35:03: Für Europa?
00:35:04: Also wenn ich mal sehe, trotz aller Schwierigkeiten die es ja objektiv gibt.
00:35:09: Wie viele tolle Unternehmen das in Europa gibt?
00:35:12: Die auch gewachsen sind... Das zeigt ja dass es nicht so ist, dass jetzt Wenn man so teilweise Einschätzung liest könnte man ja glauben, dass Europa lange wirtschaftliche Stagnation vor sich hat.
00:35:26: Wir haben ja alle Möglichkeiten.
00:35:28: Und auf der anderen Seite was mich optimistisch stimmt ist, Auch da ist, dass wir in Europa etwas ändern müssen.
00:35:36: Immer zu glauben Wir machen die schärfsten Regeln und Die ganze Welt wird um weiter nach europa exportieren zu können dann die gleichen scharfen regeln auch anwenden Ja das passiert einfach nichts Und es hat eine weile gedauert.
00:35:53: aber inzwischen Ist die ist das bewusstsein darüber Dass europa in einem sehr scharfe globalen Konkurrenzkampf steht auf der einen Seite natürlich mit den großen wirtschaftlichen Weltmächten USA und China, aber Lateinamerika, Südostasien, Indien darf man auch nicht vergessen.
00:36:13: Dass Europa sich da ändern muss sehr fundamental ändern muss was seine Wettbewerbsfähigkeit angeht ist ja seit den berühmten und sehr lesenswerten Berichten von Mario Draghi Enrico Letta auch sehr klar ins Bewusstsein gekommen und deshalb hoffe ich dass Europa aus dieser schwierigen Wirtschaftslage etwas macht und die Gelegenheit nutzt, um sehr grundlegende Reformen in die Wege zu leiden.
00:36:44: Jetzt sagen Sie schon es gibt ja die Erkenntnis also es gibt die Erkennung an Europa ist muss sich verändern braucht die Transformation.
00:36:53: Was sind denn Ihre Wünsche für die Zukunft?
00:36:57: Also wir haben ja einige wünsche aufgeschrieben in dem Papiers also nachzulesen Und da ist genau das, was ich gesagt habe.
00:37:05: Das Reform der Rentensysteme ist da ganz weit oben.
00:37:08: Ausbau der Förderung von Investitionen in innovative Unternehmen.
00:37:14: Ist da drin dann bessere Zusammenarbeit und bessere zusammenwirken der einzelnen Börsen in Europa?
00:37:23: Es wäre sehr wichtig!
00:37:25: Aber ich glaube des ganz entscheidende Themaes schaffen wir es... stärkere Wachstumspotenziale in unseren Volkswirtschaften zu mobilisieren.
00:37:36: Also nun mal ein Beispiel, Europa war zur Jahrtausendwende als Volkswirtschaft ungefähr gleich groß wie die USA also Europäische Union in der gleichen Abgrenzung wie heute.
00:37:50: und wenn man sich jetzt überlegt so lange ist das nicht her?
00:37:53: Ja genau!
00:37:54: Was ist in dieser kurzen Zeit was haben wir da wirklich konkret verpasst?
00:37:59: Inzwischen ist die USA dreißig bis vierzig Prozent größer Und das ist ein ganz einfaches Zinsistinsprinzip, wenn die USA zweieinhalb Prozent im Jahr wächst und die Europäische Union ein Prozent im Jahre wächst.
00:38:13: Wird aus eineinhalb Prozent Wachstums Unterschied pro Jahr über fünfundzwanzig Jahre.
00:38:19: Das erscheint ja nicht ewig lang her.
00:38:21: zwei tausend entstehen halt solche gigantischen Unterschiede.
00:38:26: Und deswegen ist es aus meiner Sicht Volkswirtschaftlich gesehen das größte Problem, dass wir in Deutschland haben.
00:38:33: Dass wir inzwischen nur noch ein Potenzialwachstum von Null Komma vier Prozent haben.
00:38:38: Potentialwachstums ist also das Wachstum unserer Volkswirtschaft Das in einem normalen Jahr passiert wenn es keine Ausreißer nach oben Also positive Überraschungen keine ausreißener runden negative überraschung wie jetzt zum Beispiel höhere energiepreise gibt.
00:38:53: Wir waren mal auf gleiche Augenhöhe wie die USA bei ungefähr anderthalb zwei prozent.
00:38:59: Das letzte Mal, als wirklich fundamental etwas geändert wurde an dem Wachstumspotenzial Deutschlands ist tatsächlich Anfang diesen Jahrtausend als der damalige Bundeskanzler Schröder sehr grundlegende Reformen in Arbeitsmärkten im Rentensystem, Steuersystem und so weiter gemacht hat.
00:39:16: Und gesagt hat gar nicht so fernab von dem Grundtenor von vielen Erkenntnissen die jetzt auch da sind.
00:39:27: Wir müssen die Anreize für diejenigen, die mehr arbeiten wollen verbessern.
00:39:31: Wir müssen steuerlicher Anreiz zu investieren deutlich verbessern und wir müssen Regulierung Bürokratie abbauen.
00:39:43: Vom Grundsatz her sind sicher alle einig dass dieses Problem das wir in viel zu geringes... Dass wir es zugelassen haben durch Untätigkeit und Einführen von mehr und mehr Bürokratee diese Wachstumskräfte zu reduzieren in unserem Land.
00:40:02: Das haben wir leider zugelassen und das müssen wir revidieren.
00:40:05: Diese Erkenntnis ist da, es jetzt in konkrete Maßnahmen umzusetzen ist aber nicht leicht weil wie so oft ist sie nicht beim Wunschkonzert.
00:40:14: natürlich wenn man die Anreize setzt länger zu arbeiten werden einige aufschreiben
00:40:20: Als Beispiel.
00:40:20: Ja, haben Sie so viele Insights was das angeht?
00:40:25: Wie schnell muss denn so eine Umsetzung funktionieren oder stattfinden damit wir den Anschluss nicht noch mehr verpassen?
00:40:34: Aus meiner Sicht jeder Tag in dem es nicht passiert wächst unsere Volkswirtschaft geringer als der Rest der Welt und gerade mal mehr ins... Also verlieren wir von uns sehr nicht so dass wir hintergetreten sind immer noch die drittgrößte Volkswirtschaft dieses Planeten.
00:40:50: Aber wir wachsen wesentlich langsamer und werden eher nach unten durchgereicht, als dass wir eine Chance haben da oben aufzuschließen.
00:40:59: Von daher ist jeder Tag den wir verlieren ein Tag der uns abwertet in der globalen Volkswelt.
00:41:07: Es ist jetzt nicht so wie manche Untergangsprofeten die sagen es passiert nichts mehr in Deutschland.
00:41:12: das alles ganz furchtbar.
00:41:14: aber Ich glaube, dieser schleichende Prozess dass wir einfach viel zu langsam wachsen relativ zur anderen Region Europas Asiens Amerikas sowohl Süd als auch Nordamerika.
00:41:27: Das wirft uns einfach jeden Tag zurück und Wir verlieren von unserem Alleinstellungsmerkmal.
00:41:36: Und diese Verlagerung von Investitionen von Aktivitäten aus Deutschland raus zehn mehr ja.
00:41:42: leider.
00:41:44: Das reflektiert sich einfach in dieser niedrigeren Maxumsrate, die wir nun mal haben.
00:41:48: Wir wollen uns jetzt auch mal angucken – die Perspektive für die Anleger und Anlegarinnen.
00:41:55: Auch gerade was Europa angeht und die geografischen Herausforderungen dort.
00:42:00: Und deswegen holen wir jetzt unseren Experten dazu!
00:42:06: Steffen Weih, willkommen bei uns an der Runde Union Investment-Experte & Teamchef der Europäischen.
00:42:11: Aktien.
00:42:12: Deswegen, Sie können uns jetzt wirklich alles sagen wenn es um Anleger-Anlegerinnen geht und den europäischen Markt.
00:42:19: Wir haben jetzt gerade schon viel gesprochen auch zum Thema Transformation.
00:42:24: Gerade so im Bereich Europa und Transformation.
00:42:28: wo können Anlegers und Anlegarin profitieren?
00:42:31: Europa ist in den letzten Jahren quasi durch Haus gemachte Probleme wie Herr Cookies das beschrieben hat auch deutlich ins Hintertreffen geraten.
00:42:37: im internationalen Kontext.
00:42:41: In dem ersten Schritt, was wir jetzt gerade sehen ist, dass eine Einigkeit besteht die strukturellen Nachteile.
00:42:47: Die wir aufgebaut haben in den letzten Jahren jetzt Stück für Stück abzubauen.
00:42:51: Beispiel eins Wir haben vor kurzem die sogenannte Carbon Border Adjustment Tax beschlossen das heißt Produktionen die im Ausland viel CO zwei weniger intensiv stattfindet dementsprechend billiger ist.
00:43:04: Produkt die da mit einem Kostenvorteil nach Europa kommen werden jetzt an der Grenze besteuert.
00:43:08: wie überlegen die sogenannten European Transmission Schemes, also die Zertifikate auf CO-II etwas zu strecken in deren Anwendung.
00:43:18: Das heißt all die relativen Nachteile, die wir uns selbst auffälligt haben auf der Kostenseite diese Wettbewerbsnachteile gehen jetzt nach und nach an und reduzieren diese.
00:43:26: Und was bedeutet das für mich konkret als Anlegerin?
00:43:32: Nun für den Anlegarer ist es erstmal eine Veränderung.
00:43:35: Eine Veränderungen kann gut oder schlecht sein Und ist für den Finanzmarkt übrigens immer sehr, sehr wichtig.
00:43:41: Der Finanzmarkt handelt die relativen Veränderungen, die stattfinden und wenn Europa seinen relativen Wettbewerbsnachteil abbaut dann das ist eine Veränderung zum Positiven zunächst mal.
00:43:51: Heißt nicht dass wir absolut auf Augenhöhe mit anderen voranschreitenden Nationen sind aber der Abbau von Wett bewerbs Nachteilen ist sicherlich erstmal positiv für die Anleger.
00:44:01: Wir haben auch darüber gesprochen wie Europa steht zwischen USA, China.
00:44:09: und hier zum Thema Verwundbarkeit.
00:44:12: Wo macht sich das Bemerkmal in den Unternehmen?
00:44:17: Auf der Kostenseite insbesondere.
00:44:19: Energie war schon ein großes Thema gewesen.
00:44:21: Also Europa ist Energie nicht selbst effizient.
00:44:24: wir müssen sehr stark importieren Und auch gerade jetzt die Folgen des Iran-Konflikts in Europa deutlich spürbarer als in Amerika beispielsweise.
00:44:34: Hier sind wir sehr, sehr anfällig und daran müssen wir unbedingt arbeiten.
00:44:37: Das sind dann noch Themen an denen wir uns jeden Tag abarbeiten dass wir schauen wenn sich irgendwo eine Tür auftut eine Chance für Anleger gibt wie beispielsweise zukünftig energieunabhängiger zu werden dort zu investieren.
00:44:50: das sind Projekte die wir uns ganz genau anschauen.
00:44:52: Und wenn ich genau das möchte, wenn ich unabhängiger werden möchte.
00:44:56: Wenn ich natürlich im Sinne meines Depots auch anlegen möchte wie sollte ich es aktuell tun?
00:45:03: Nun auf der europäischen Seite selbst ist erst mal ein großer bunter Blumenstrauß.
00:45:06: wir haben, wer cookies schon sagte sehr gute Unternehmen in Europa Unternehmen die auch stark von Wachstums Themen profitieren.
00:45:14: Wir haben aber auch in Europa sehr viele alte Industrien die durch Strukturfehler der letzten Jahrzehnte aktuell relativ am Boden liegen.
00:45:21: Aber wo wir spüren, dass sich auch gerade durch regulatorische Unterstützung einiges tut.
00:45:26: Einfaches Beispiel, gerade jetzt auch heute in den Medien ist der Stahlsektor.
00:45:31: Da haben wir neben dieser Grenz also CO-Zweibesteuerung bei Einfuhr jetzt auch beschlossen, dass wir bei den Zöllen auf das amerikanischen Niveau hochgehen und gleichzeitig weniger Menge zollfrei überhaupt nach Europa lassen.
00:45:45: Und dieser doppelt positive Effekt, der sorgt für eine viel bessere Angebotsnachfragestruktur in Europa und dementsprechend hilft das den Stahlunternehmen sehr.
00:45:52: Also könnte das eine Chance ein Gewinner aus der jetzigen Situation oder wie sehen Sie das?
00:45:59: Das ist ein
00:45:59: klassisches Beispiel für einen Sektor, der symptomatisch für die alte Industrie Europas steht, der im internationalen Wettbewerb in den letzten Jahren zurückgefallen ist auch weil wir Wie Herr Kuck ist schon mal andreutete, in Europa vielleicht etwas zu hohe Maßstäbe gesetzt haben.
00:46:17: Stichwort Umwelt so dass andere Länder auf der Erde einfach viel kostengünstiger und stärker produzieren konnten als wir Und das die dortigen Überkapazitäten dann gefühlt In europa wie auf einer restaurante abgeladen wurden hier das preisniveau kaputt gemacht haben und den hiesigen wettbewerb sehr stark belastet haben.
00:46:37: Wir hatten ja auch darüber gesprochen über verschiedene branchen die jetzt doch wo ein Blick drauf ist plötzlich und wo man vielleicht doch als Anleger-Anlegerinnen nochmal darauf gucken kann, weil es da Chancen gibt.
00:46:49: Sehen Sie das auch so?
00:46:51: Also welche Branchen in Europa sehen sie als eher Gewinner aus solchen Krisen hervorgehen?
00:47:00: Zunächst mal haben wir Sektoren in Europa oder Branchen die im Grunde genommen sowieso stark profitieren von dem technologischen Fortschritt, vom Wandel der Gesellschaft.
00:47:11: Beispiel eins, die immer höhere Anzahl von Computerchips, die überall verbaut werden.
00:47:16: Wir haben in Europa die führenden Hersteller zur Produktion von Maschinen vom Computerchip.
00:47:21: Das ist ein ganz strukturelles Thema wo wir stark sind.
00:47:23: der Flugzeug und Maschinbau in Europa klassischerweise stark also.
00:47:27: wir haben viele klassisch starke Sektoren in Europa wo die europäischen Unternehmen auch absolut auf Augenhöhe mit internationalen amerikanischen japanischen Wettbewerbern sind.
00:47:37: dann haben wir halt dieses große Becken an Sektoren, die ein bisschen gefühlt in die Jahre gekommen sind.
00:47:45: Die beispielsweise in Indizes in Amerika überhaupt keinen großen Anteil mehr ausmachen.
00:47:50: Stahl, Chemie, Auto aber auch Banken wo wir zum einen erste Greenshoot sehen also deutliche Verbesserungstendenzen wie bei den Banken in den letzten Jahren.
00:48:00: Die Banken waren in Europa in den lasten.
00:48:02: drei vier Jahren der mit Abstand beste Sektor und den Abbau von Wettbewerbsnachteilen, den wir eben schon mal kurz angesprochen haben.
00:48:11: Der kann dazu führen dass auch andere Sektoren dadurch das sie einfach mehr auf Augenhöhe mit dem ausländischen Wett bewerbt sind in Zukunft dort wieder besser mithalten können werden.
00:48:20: Wie sollte die Anlagestrategie vielleicht im Vergleich so von vor ein paar Jahren noch?
00:48:25: wie sollte man das heutzutage machen?
00:48:28: Ich denke mal Das ist unabhängig von der Zeit.
00:48:31: Die Anlage Strategie ist gefühlt idealerweise sogar zeitlos.
00:48:37: was dem Anleger bewusst sein sollte, ist das Risiko sich über die lange Frist immer auszahlt.
00:48:42: Und dass es auch so ein bisschen das, was ich aus den Gesprächen bei vielen deutschen Privatkunden in unseren Filialen spüre, die Deutschen versuchen, die Aktien zu kompliziert anzugehen?
00:48:52: Die versuchen immer zu teilen, was ist die nächste Krise, wann ist die richtige Chance?
00:48:57: und das ist wahrscheinlich die grundsätzlich falsche Frage!
00:49:00: Wenn man den Aktien investiert muss man verstehen, die Teilhabe an einem unternehmerischen Erfolg ist.
00:49:09: Und die dadurch nämlich Teil an der Wertschöpfung, die Innovationskraft erzeugt, die Skalenvorteile erzeugen, die Wachstum erzeugten kann – all das will ich als Aktionär haben und das ist zeitlos!
00:49:21: Ja da haben Sie eine ähnliche Meinung wie Herrn Cookie es auch vorhin und ich bin gespannt ob die Meinungen sich jetzt weiter ähneln werden oder ob sie total auseinandergehen?
00:49:31: Ich habe nämlich noch ein kleines Spiel zum Schloss für Sie beide entweder Spielen wir.
00:49:37: Sind Sie bereit, Herr Cookies?
00:49:38: Ja!
00:49:39: Sie, Herr Weihl.
00:49:40: Los geht's.
00:49:41: Entweder oder Bargeld- oder Bitcoin, Herr Cookiees.
00:49:44: Bargeld.
00:49:45: Herr Weehl?
00:49:47: Bargeld und Bargeld – kein Bitcoin?
00:49:50: Bisschen Krypto haben sie gesagt.
00:49:51: Ein bisschen...
00:49:53: Es gibt inzwischen Rechnungen das in manchen Portfolien Bitcoin auch zu einer gewissen Diversifizierung beiträgt.
00:50:01: Das sind aber meistens sehr große und sehr selten auf Privatanleger konzentrierte Portfolien.
00:50:10: Sparschwein oder Fonds?
00:50:12: Fonds,
00:50:13: Fonds.
00:50:14: Erben oder erarbeiten?
00:50:16: Er arbeiten.
00:50:18: Er arbeiten?
00:50:19: Klar gut!
00:50:19: Wandkalender oder Cloud?
00:50:21: Cloud.
00:50:23: Dann nehme ich mal den Wandkalendern.
00:50:24: Ja
00:50:25: Stiftzettel und
00:50:26: so?
00:50:27: Klassische Familienkalendar.
00:50:28: YouTube-Tutorial oder Masterarbeit?
00:50:32: YouTube Tutorial.
00:50:34: Was gucken Sie da immer?
00:50:37: Zum Beispiel, ich hab in der Zeit, in der ich jetzt ... In der Cooling-off-Periode bin mir Python eine Programmiersprache beigebracht.
00:50:45: Ah!
00:50:46: Und da gibt's wirklich tolle YouTube-Tutorials.
00:50:49: Wie weit sind sie da?
00:50:50: In der Zeit in der es gelernt hat die KI ja die Fähigkeit übernommen, Programme zu schreiben.
00:50:57: Ja.
00:50:57: Deshalb ist die Fehigkeit, die ich mir erarbeitet habe, schwierigerweise schon innerhalb von einem Jahr überflüssig geworden.
00:51:04: aber Ich bin trotzdem überzeugt und hab das jetzt auch mal bei einigen der KI-Tools gemacht.
00:51:12: Selbst wenn man KI nutzt, um zu programmieren ist es gar nicht so doof, wenn man's mal selbst gemacht hat weil dann die KI besser befragen kann würde ich mal sagen.
00:51:21: Und stimmt die KI dann mit ihnen überein beim Koden?
00:51:25: Da ist die KI Lichtjahre besser als sich jemanden der sich praktisch fast von null beibt.
00:51:33: Da ist natürlich die KI-Lichtjahre besser.
00:51:36: Wie sieht es bei Ihnen aus, YouTube-Tutorial oder Masterarbeit?
00:51:38: Dann nehme ich mal die Masterarbeit!
00:51:41: Feierabendbierchen oder Networking-Dinner?
00:51:44: Bierchen.
00:51:45: Und bei Ihnen?
00:51:47: Spielzeit mit den Kids?
00:51:49: Das stattet sich zwar nicht drauf aber das hätte jetzt Herr Cookies wahrscheinlich auch
00:51:52: lieber genommen.
00:51:53: Das ist eine schlaue dritte Antwort.
00:51:55: Verspätet mit der Bahn oder hinterm Steuer im Stau?
00:51:59: Ich fahre heute noch Bahn
00:52:02: Also lieber, wo sie auch.
00:52:04: letzte Frage sparen oder raushauen.
00:52:07: Sparen natürlich!
00:52:08: Ja?
00:52:09: Wieso
00:52:09: natürlich?!
00:52:11: Man kann ja nur das raushaun was man sich erspart oder erarbeitet hat.
00:52:15: Sehr gut!
00:52:16: Bin ich ja neut ziemlich d'accord.
00:52:18: Ja also sparen, sparen... Ich wäre auch eher beim sparen.
00:52:24: Zum Abschluss, wenn Sie so eine Sache hier heute mit rausnehmen möchten oder die herausstellen möchten, die Ihnen am wichtigsten ist.
00:52:34: Was ist das Takeaway?
00:52:35: Wir kommen wieder zu dem Anfang zurück.
00:52:37: Ich glaube jeder der Zuhörts sollte sich wirklich Gedanken machen weil es kommt zum Jahresende Die Reform der privaten Altersvorsorge.
00:52:49: ich bin absolut überzeugt fast jede Zuhörerin und jeder Zuhöhrer werden davon profitieren können ganz persönlich daran, dass wir da jetzt eine auch aus meiner Sicht wirklich gelungene Reform bekommen.
00:53:04: Um eine Rente möglicherweise zu sichern für sich selber zu ersparen.
00:53:10: So ist es!
00:53:11: Da sind wir nämlich hier beim Spanen.
00:53:12: Vielen Dank.
00:53:14: Investiv
00:53:14: zu ersparmen.
00:53:15: Sehr gut.
00:53:16: Herr Cookies, vielen Dank für die Zeit, schön dass Sie hier sind und hier waren Herr Weih genauso auch.
00:53:21: Vielen Dank an Sie!
00:53:22: Und danke für sie und euch fürs Zusehen und auch zu hören.
00:53:28: man kann uns hören, man kann es auch schauen.
00:53:30: wir sind ein Videopodcast also gucken Sie auch gerne mal hier bei uns rein.
00:53:34: und Herr Cookys, wir haben ja noch einen Call to Action zu machen.
00:53:38: Erinnern Sie sich?
00:53:39: Die Glocke drücken, kommentieren...
00:53:43: Bewerben genau und folgen
00:53:45: Folgen, sehr gut und folgen.
00:53:47: Wir sehen uns Dienstags alle zwei Dienstage im Monat hier beinvestiert.
00:53:51: Vielen Dank und bis bald!
00:54:16: Bitte lesen Sie die Verkaufsprospekte und die Basis Informationsblätter der Fonds, bevor sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.
00:54:22: Darin finden Sie ausführliche produktspezifische Informationen – insbesondere zu den Anlagezielen, den Anlagegrundsätzen, zu Chancen, zu Risiken sowie Erläuterungen zum Risikoprofil der Fons.
00:54:33: Diese Dokumente sowie die Anlagebedingungen und die Jahres- und Halbjahresberichte bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf oder auf www.union-investment.de-downloads.
00:54:53: Weitere Informationen über nachhaltigkeitsrelevante Aspekte der Fonds finden Sie Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache und weitere Informationen zu Instrumenten der kollektiven Rechtsdurchsetzung erhalten Sie auf www.union-investment.de.
00:55:14: slash Startseite slash Beschwerde.
00:55:17: Union Investment Management GmbH kann jederzeit beschließen, Vorkehrungen die sie gegebenenfalls für den Vertrieb von Anteilen eines Fonds oder Anteilklassen eines Fons in einem anderen Mitgliedsstaat als Ihrem Herkunftsmitgliedstaat getroffen hat, wieder aufzuheben.
00:55:31: Die Inhalte dieses Podcasts stellen keine Handlungsempfehlung dar – sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die individuell qualifizierte Steuerberatungen.
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