Wie Eltern ihren Kindern finanziell wirklich helfen können – mit Tijen Onaran

Shownotes

Irgendwann ist der große Moment da: Das eigene Kind startet ins Berufsleben. Ein Moment, der heute gefühlt größer ist als früher. Aber warum eigentlich? Was passiert emotional bei den Eltern – und was bei den Kindern? »investiert!«-Hostin Janin Ullmann spricht mit Ihren Gästen Tijen Onaran und Kerstin Knoefel über die neuen Regeln der nachwachsenden Generation, über einen Wandel der Lebensentwürfe und Arbeitswelten, und über das ewige Spannungsfeld zwischen Eltern und Kindern. Es geht darum, was finanzielle Sicherheit im Jahr 2026 eigentlich bedeutet und was junge Menschen von Geld und Karriere heute wirklich erwarten?

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00:00:00: Die im Podcast besprochenen Finanzthemen stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.

00:00:05: Union Investment, die Moderatoren und die Gäste haften nicht für etwaige Verluste, die auf Basis der geäußerten Gedanken, Ideen und sonstigen Inhalte

00:00:13: entstehen.".

00:00:15: die selbstverständliche Beziehung zu Geld, weil es war immer belastet.

00:00:18: Es war immer das ich dachte ... Ich hab eigentlich keine Lust im Geldautomaten zu gehen, weil meine Karte kommt nicht mehr raus und kein Geld raus.

00:00:25: Also, ich habe wirklich lange gebraucht bis ich Selbstverständlichkeit für mich auch so definieren konnte, dass es auch wirklich Spaß macht.

00:00:48: Ich freue mich ganz wahnsinnig, dass du hier heute bei mir zu Gast bist.

00:00:51: Willkommen bei Investiert!

00:00:52: Ach ich freu' mich.

00:00:53: auch.

00:00:53: unser Lieblingsthema?

00:00:54: Ja!

00:00:55: Wirklich?!

00:00:55: Wir reden sehr gerne und auch gerne ausführlich über das Thema Finanzen.

00:00:59: Total!

00:01:00: Warum interessiert es dich so sehr?

00:01:02: Weil ich finde seine Financen im Griff zu haben bedeutet sein Leben im Griff Zu haben Und gerade für Frauen ist finanzielle Unabhängigkeit wichtiger denn je.

00:01:12: Weil auch mein Vater schon immer gesagt hat, wenn du beispielsweise in der Partnerschaft bist und keine Lust mehr irgendwie auf den Kerl neben dir hast sollst du selbst bestimmt aufstehen können jeden Tag und gehen.

00:01:22: Und das ist mein Mantra und daher glaube ich dass das wirklich eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist.

00:01:28: Das sehen wir eben absolut gleich.

00:01:30: Wir kennen uns auch schon eine Weile und dürfen uns immer mal wieder austauschen, was mir immer eine große Freude ist weil du sehr kluge Gedanken und auch ne ganz tolle Perspektive auf Themen hast.

00:01:42: und deswegen werden wir heute über ein ganz spezielles Thema sprechen.

00:01:46: es wird eher darum gehen.

00:01:47: heute mal das Thema wie wird man überhaupt selbstständig?

00:01:51: Und zwar als Kind, als Jugendlicher, als heranwachsender Mensch?

00:01:55: Wie macht man das innerhalb von Familien?

00:01:57: Also so ein bisschen dieser stille Wandel innerhalb von Familien.

00:02:01: Aber erst mal zu dir, weil du bist eine Frau, zu der man auf jeden Fall aufschaut – sehr viele Menschen haben dich als Vorbild.

00:02:10: Ich glaube auch viele Frauen haben dich wie Unternehmerinnen.

00:02:16: Du hast einen eigenen Award gegründet, den Mutmaker-Award.

00:02:20: Du wurdest selber aber auch schon ausgezeichnet.

00:02:24: Das Wirtschaftsmagazin Capital hatte ich unter die Top-Fürzig und Unterfürzig gekürt.

00:02:30: Du hast in Deutschland Exzellenzpreis bekommen für Global Digital Women Und du bist auch bei Die Höhle der Löwen.

00:02:38: Da haben wir dich auch schon oft sehen dürfen.

00:02:41: Tijen, meine Einstiegsfrage ist immer... Genau dieselbe.

00:02:46: Deswegen, was willst du machen mit Zehntausend Euro?

00:02:51: Mit Zehnteusend Euro würde ich schauen, dass ich das wirklich so anlege oder sage mal so investiere, dass es Menschen zugute kommt die eine bestimmte soziale Herkunft haben weil ich finde zehntausend euro ist ne Summe die schon hoch isst Aber noch nicht so, dass man sagt okay ich leg das jetzt irgendwie zurück oder so.

00:03:14: Zumal es für mich eh viel wichtiger ist jetzt irgendwie anderen Leuten auch zu helfen und ich finde gerade Menschen die beispielsweise in der Familie sind, die studieren oder auch in die Selbstständigkeit gehen und da in Projekte und Initiativen zu investieren, die Bildungschancen erhöhen für diese Jugendlichen oder jungen Heradenwachsenen, das fände ich schon ziemlich toll.

00:03:38: Woher kommt diese intrinsische Motivation bei dir?

00:03:41: Jetzt anderen gerne helfen zu wollen... Also

00:03:43: ich habe ja viel geschafft und mit Sicherheit auch noch viel vor.

00:03:47: aber ich finde ab einem gewissen Zeitpunkt vielleicht ist die Generation dann wirklich nur ein paar Jahre plus dass du so schon auf die erste Hälfte deines Lebens zurückschaust und ihr so denkst Mensch ich hab schon einiges erlebt und mitgenommen und durchlebt.

00:04:01: Und jetzt überlegst du dir what's next.

00:04:03: und da bin ich gerade, dass ich mir eben Gedanken mache mit allem was ich mache.

00:04:07: Ob es eben Projekte, Initiativen, Publikationen sind?

00:04:10: Wo kann ich Menschen mit dem wer ich bin wie ich bin, wie ich herangewachsen bin unterstützen?

00:04:16: Das ist meine absolute Motivation nicht nur etwas zu machen um selber Geld zu verdienen das finde ich auch ganz toll aber vor allem eben auch anderen Motivations zu sein.

00:04:26: Jetzt hast du schon gesagt, du arbeitest so lange ja auch schon auf dem Thema unternehmerisch.

00:04:32: Wie investierst Du Geld?

00:04:34: Wie investiert Du auch in andere Menschen?

00:04:37: Was würdest Du sagen war mal eine richtige Fehlentscheidung finanziell Deinerseits?

00:04:42: Ich würde sagen, eine Fehlentscheidung war, dass ich mich lange nicht ums Thema gekümmert habe.

00:04:47: Ich hab mich ja vor über zehn Jahren selbstständig gemacht.

00:04:50: Davor war ich in der Politik lange aktiv.

00:04:53: Hab in verschiedenen Parlamenten gearbeitet hat Bundestag, Europaparlament Bundespräsidialamt, war dann später in der Wirtschaft, hab Kommunikation aufgebaut und geleitet.

00:05:02: Und theoretisch ehrlicherweise hätte ich schon als ich so mein erstes Gehalt bekommen habe, schon mir Gedanken machen sollen What's next?

00:05:10: Wohin geht die Reise?

00:05:11: Will ich das irgendwann mal anlegen, will ich mir eine Wohnung kaufen oder tatsächlich irgendwie in Aktien investieren?

00:05:17: wie auch immer und das hätte ich viel früher machen sollen.

00:05:21: Ich habe das erst mit dem Startpunkt der Selbstständigkeit gemacht weil ich festgestellt hab hoch dass was sich einnehmen kann nicht einfach wieder ausgeben weil ich muss ja Steuern bezahlen ich muss im Zweifel andere Leute damit finanzieren und bezahlen.

00:05:34: Also ich hätte mich mit dem Thema Finanzen viel früher auseinandersetzen sollen und deswegen ist mir heute so wichtig, jungen Menschen mitzugeben.

00:05:42: Macht euch Gedanken über eure Financen?

00:05:44: Geht mir exakt genauso!

00:05:46: Ich hätte gerne auch mit zwanzig schon angefangen dann hätten wir schön den Zins-es-zins Effekt aber sowas von mitgenommen.

00:05:53: Aber du hast sehr viele auch sehr gute Finanzentscheidung getroffen.

00:05:56: was würdest du sagen war die beste bisher?

00:06:00: Die beste war mit Sicherheit einerseits in meine Eltern zu investieren, also meinen Eltern etwas zurückzugeben.

00:06:07: Das fing damit an dass ich von meinem ersten Gehalt die erst mal ganz klassisch zu einem Essen eingeladen habe.

00:06:14: Dann irgendwie mit denen in einem Einkaufshaus war und den Möbel für die Wohnung gekauft hab, dann tatsächlich Wohnung gekauft hat für die beiden.

00:06:25: Mein Vater lebt ja leider nicht mehr aber das war für mich so.

00:06:28: das erste Investment wo ich festgestellt hab das Geld was sich verdient kann ich eben auch so ausgeben dass es meiner Familie zuträglich wird und dass sie glücklich macht.

00:06:37: Zweite Investmententscheidung war, ich bin ja eben auch Investorin in Start-ups zu investieren.

00:06:43: So das Geld was sich da reingebe nicht nur weiter arbeitet sondern auch sich weiter bildet.

00:06:50: praktisch ein sehr diverses Portfolio, verschiedene Investments von KI-Überbildung hin zu weiblicher Gesundheit.

00:06:58: Wie entscheidest du in welches Startup du investieren möchtest?

00:07:01: Also

00:07:01: ich investiere in erster Linie in den Mensch.

00:07:03: das bedeutet ich überlege mir traue ich der Person zu dass sie mit dem was sie von mir bekommt finanziell auch wirklich etwas anfängt es nicht nur multipliziert sondern durch jegliche achterbahnfahrt durchgeht, weil Selbstständigkeit ist ja immer so ein Zustand zwischen Himmel und Hölle.

00:07:20: Und da denke ich mir immer die Frage traue ich das der Person zu?

00:07:24: und vor allem investiere ich eben auch in Gründerinnen, weil Frauen eben viel weniger Kapital bekommen als Männer.

00:07:30: Das heißt, das ist das Fundament meiner Investmententscheidung und das war mit Sicherheit etwas was mich noch viel stärker mit dem Thema Finanzen zusammengebracht hat, weil es nicht nur ist du investierst irgendwo Dein Geld und siehst es nie wieder, sondern du hast ja regelmäßige Meetings mit den Gründerinnen.

00:07:48: Du siehst auch wie die Produkte sich entwickeln und das macht wahnsinnig viel Spaß!

00:07:52: Jetzt hast du schon von deiner Familie gesprochen?

00:07:54: Wie stolz ist eine Mama auf dich, auf deinen

00:07:57: Weg?!

00:07:58: Die ist schon sehr stolz, also wenn Tage sind auch wie Muttertag oder so.

00:08:04: Wo ich ihr dann natürlich sagen kann, wie stolz ich auf sie bin.

00:08:08: Gibt es mir das immer direkt zurück?

00:08:09: Auch ganz lustig!

00:08:10: Sie macht... Sie ist eine der Frauen und der Menschen die den WhatsApp-Status fleißig nutzt.

00:08:16: Das heißt, wenn ich ihr Sachen schreibe, dann fragt sie mich immer ob sie das als Screenshot in ihrem WhatsApp-Sstatus stellen darf.

00:08:22: Und da

00:08:23: werde

00:08:24: ich immer von anderen Leuten angesprochen dass sich hier immer so digital Ich würde sagen, fast noch stolzer auf sie.

00:08:33: Die hat mir so viel mitgegeben und du kennst das ja auch?

00:08:35: Mit deiner Geschichte ... Wenn die Eltern finanziell nicht einen Polster haben oder vielleicht nicht die Netzwerk-Kontakte ... Ich finde, umgekehrt ist man dann trotzdem stolz auf die Eltern, dass sie einem die Freiheit und Unabhängigkeit mitgeben haben, den eigenen Weg zu gehen.

00:08:50: Das ist für das Thema Finanzen extrem wichtig!

00:08:53: Und es soll heute auch um Finanzen und Familie gehen.

00:08:56: Viele Familien mit Kindern, die vielleicht nicht so genau wissen wie machen wir's denn jetzt eigentlich?

00:09:02: Mit unserem Kind, mit unseren Kindern?

00:09:04: ab wann führen wir sie dann ran an das Thema Finanze?

00:09:09: Wann gibt man den auch so ein bisschen, den Spielraum auch über eigene Finanzen oder das eigene Geld selbst entscheiden zu können?

00:09:18: So dieser Staat ins Berufsleben.

00:09:21: Ich glaube der ist wenn du an dich denkst und mich denkst vielleicht gar nicht so der Einfachste gewesen zumal man eben noch gar nicht vielleicht weiß wie man das mit dem Geld macht.

00:09:31: Wie war das bei dir?

00:09:33: Du hast ja auch gerade gesagt du hättest dich schon gerne früher damit beschäftigt.

00:09:37: Wusstest du schon oh jetzt geht's hier um Was, jetzt verdiene ich Geld.

00:09:40: Konntest du damit schon von vornherein was anfangen?

00:09:43: Ich musste damit etwas anfangen weil ich hab mein Studium komplett selber finanziert.

00:09:47: Ich hatte mehrere Jobs also von irgendwie...ich war eine Erdbeere bis hinzu.

00:09:52: Ich war ne Styroportasse von Willeroy und Boch.

00:09:57: Also kennst du das alles hin zu irgendwie in einem Kosmetikstudio stehen im Verkauf Zeitung austragen.

00:10:06: Also ich habe wirklich super viel gemacht.

00:10:07: Bist du deswegen auch immer noch so gerne in Rot gescheitet?

00:10:10: Ja, wahrscheinlich ist das, dass

00:10:12: mein Verkaufs gehen.

00:10:13: Hat sich

00:10:13: das geprägt mit

00:10:14: Verkaufen!

00:10:16: Ja und ich glaube die Erdbeere

00:10:18: rot verkaufen.

00:10:18: Genau, es ist eigentlich eine

00:10:20: gute Idee jetzt wieder.

00:10:23: Und das hat mich mit Sicherheit extrem geprägzt.

00:10:25: Dass ich A gelernt habe für das was ich erreichen möchte zu arbeiten und mein eigenes Geld zu verdienen Und das Geld dann entsprechend auch ausgeben zu müssen, also fürs Studium.

00:10:38: Das war der Start in das erste.

00:10:41: Ich verdiene Geld und ich lege es insofern an als dass ich wieder irgendwie reinvestiere in Dinge.

00:10:48: Aber ich muss sagen, ich hatte nie so dieses selbstverständliche Beziehung zu Geld weil es war immer belastet.

00:10:57: Es war immer, dass ich dachte, ich habe eigentlich keine Lust im Geldautomaten zu gehen.

00:11:03: Meine Karte kommt nicht mehr raus, es kommt kein Geld raus.

00:11:05: Also ich habe wirklich lange gebraucht bis ich Selbstverständlichkeit für mich auch so definieren konnte dass das auch wirklich Spaß macht.

00:11:14: ja

00:11:14: Ich kann mir vorstellen, dass es vielen Eltern auch so geht mit ihren Kindern.

00:11:18: Gerade wenn es eben um so Themen geht wie Ausbildung finanzieren und Studium finanziert.

00:11:22: Da geht man erst mal in die Schulden rein da kann man auch gut sprechen über gute Schulden schlechte Schulden hier sind das eher gute Schulde weil man ja auch in sich selber investiert.

00:11:33: was würdest du Eltern denn empfehlen genau in dieser sag ich auch mal so präkieren Situationen, wenn man erst einmal ins Minus geht oder auch sieht dass die Kinder vielleicht erstmal ins Minuss gehen müssen um selbst im Studium zum Beispiel zu finanzieren.

00:11:49: Was sollten sie ihren Kindern mitgeben auf diesem Weg?

00:11:52: Also ich finde, das ist eine wahnsinnig herausfordernde Frage für einen selbst gerade in dieser Elternrolle.

00:11:59: Ich habe es einerseits bei meinen Eltern gesehen weil sie, weil ich ihnen angesehen hab wie schwer das ist weißt du die haben so viel gearbeitet und beide haben viel geararbeitet.

00:12:09: deswegen hat mir nie die frage gestellt kann beispielsweise meine mama zuhause bleiben?

00:12:12: weil diese optionen hätte es nie gegeben?

00:12:15: Und das war für die immer mit einem großen Schmerz auch verbunden und für mich umgekehrt.

00:12:20: Habe ich relativ früh, das war vielleicht das positive Mitbekommen... dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir einfach so schnell in Urlaub fahren können.

00:12:28: Dass ich irgendwie tolle Klamotten bekomme... Also bei mir wurde eine gewisse Form der Begehrlichkeit geweckt, die natürlich heute ein gutes Fundament für meine Leistungsbereitschaft ist und das kann man schon mal Eltern mitgeben, dass es ja nicht nur schlimm ist sondern vielleicht auch eine schöne Rampe für junge Menschen sein kann hin zum Erfolg oder hin zu einer Leistungsbereitschaft, die extra Meile zu gehen.

00:12:53: Das andere was ich eben heute sehr stark sehe, ich habe einen Partner der hat auch ein zehnjähriges Kind und das ist häufiger bei uns und ich finde gerade bei so Kindern kann man noch sehr viel schön beeinflussen.

00:13:07: und wir haben beispielsweise immer das Ritual dass wir samstags zusammen Brötchen holen gehen Und es ist so, dass wenn wir dann beim Bäcker stehen, er dann voll oft zu mir sagt.

00:13:18: Also das Kind voll oft zum ihr sagt... Ja, kann ich jetzt zwei Crosshorses nehmen oder ist das zu viel?

00:13:24: Das ist doch bestimmt zu teuer.

00:13:26: Und daran merke ich schon dass seine Eltern es sehr gut hinbekommen haben, dass er eine gute Sensibilität für Geld hat.

00:13:34: Dass er weiß, dass es nicht selbstverständlich ist einfach mal eben schnell Crosshaus kaufen zu gehen.

00:13:39: und jetzt würde man sagen vielleicht in dem Umfeld indem ich mich bewege würde man denken das ist doch normal.

00:13:45: ja ob ich mir zehn Crosshaus kaufe oder zwei ist doch egal.

00:13:48: nein Das Kind hat schon Sensibilität und das liegt wiederum an den Eltern.

00:13:54: Und das finde ich ganz toll, und ich glaube da du hast von Schulden auch gesprochen die Eltern dann auf sich nehmen.

00:14:01: ja.

00:14:01: aber die andere Seite ist dass man natürlich diese sensibilität mit gibt und das wiederum finde ich hatten Vorteil für alles was kommt.

00:14:10: Was können Eltern machen um ihren Kindern?

00:14:14: das bestmögliche vielleicht auch über Geld beizubringen.

00:14:17: Also gerade so in unserer Welt alles ist digital, man zahlt ja auch kaum noch mit Bargeld.

00:14:22: die meisten haben eine App oder ein Handy oder irgendwie digital.

00:14:28: auf jeden Fall wie was würdest du empfehlen?

00:14:32: Der Klassiker ist natürlich mit Taschengeld zu arbeiten.

00:14:35: Ich sehe es jetzt eben bei meinem Partner und seinem Sohn, der Sohn bekommt regelmäßig Taschendgeld und dann gibt's aber auch immer so Tauschgeschäfte.

00:14:43: also als zehnjähriger spielt er ja auch sehr viel digital mit seinem iPad und kauft natürlich auch hier und da mal Apps die auch wirklich teuer sind.

00:14:53: Und für die Apps braucht er dann auch irgendwie so Coins oder irgendwie sowas Budget.

00:14:58: und dann sagt mein Partner häufig das kannst du gerne machen, aber es musst du halt von deinem Geld machen.

00:15:04: Ich kann was dazuschießen, aber ich werde das jetzt nicht komplett finanzieren.

00:15:07: auch wenn es übrigens ginge und ich finde auch hier sind wieder beim Thema Bewusstsein schaffen so merke ich dass das zehnjährige Kind jetzt schon bewusst sein dafür bekommt mit Geld umzugehen und zu deiner Frage in erster Linie Bewusstsein schaffen.

00:15:24: Wie viel sind denn so fünfzig Euro?

00:15:27: Wieviel sind dennso zwanzig Euro, was kann ich mir dafür kaufen?

00:15:30: Und das andere ist auch zu zeigen dass es nicht allen gleich geht also in der Schule bei Freunden und Freundinnen die einen leben In einer kleineren Wohnung und die anderen in der größeren.

00:15:42: Was heißt das eigentlich?

00:15:44: Was steckt dahinter?

00:15:45: So eine Wohnung fällt ja nicht vom Himmel.

00:15:48: Ich glaube, dass manchmal wir generell in unserer Gesellschaft das Bewusstsein gerade von Kindern total unterschätzen.

00:15:56: Die haben – ich sehe es ja jetzt mit zehn Jahren schon so ein Bewusstsein dafür weil sie mit offenen Augen und Ohren tendenziell durch die Gegend gehen und da kannst du noch einen relativ guten positiven Einfluss ausüben.

00:16:10: Das finde ich halt ganz toll!

00:16:12: Auch ein Bewusstsein für Gerechtigkeit?

00:16:13: Total.

00:16:14: Und wir haben auch immer diese Gespräche, also der Szenario und ich, dass er sieht ja jetzt was mein Job ist und hat mich auch schon mal bei einem Buch-Event beispielsweise das ich dann hatte für meinen letztes Buch begleitet und hat gesehen welche Aufmerksamkeit da kamen, welche Visibilität.

00:16:31: und dann meinte er letztens Ja, also er möchte jetzt irgendwie auch mal bekannt werden.

00:16:35: Das findet er ganz gut!

00:16:36: Wir wissen noch nicht so richtig für was, aber wir haben jetzt schon das Commitment ich werde seine Managerin.

00:16:42: Cool!

00:16:42: Und dann habe ich gesagt ja okay dann... Genau!

00:16:44: Ich hab natürlich gesagt fünfzig Prozent!

00:16:48: Einfach so ganz fair!

00:16:49: Genau.

00:16:49: und das lustige war?

00:16:50: Ich hatte gesagt durch den fünfzig prozenten.

00:16:52: dann schaut er mich an meinst du das?

00:16:54: würde er mir nicht glauben dass manager fünfzig Prozent bekommen Weißt du?

00:16:58: Und dann dachte ich so interessant, also wir lernen schon verhandeln.

00:17:02: und wenn ich jetzt an mich als Kind zurückdenke.

00:17:04: Ich hab mit meinem Papa war habe ich voll.

00:17:06: oft war ich auf dem Flohmarkt und da habe ich einfach verhandelt gelernt.

00:17:10: Ich habe diese kleinen Überraschung Eier damals verkauft die Figuren die total teuer waren, die heute eine Rarität sind, die man für Millionen verkaufen kann.

00:17:20: Ja genau.

00:17:21: und dann kam mein Vater irgendwann total aufgebracht zu mir und meinte sowas die verkaufst du für so wenig.

00:17:27: Und dann hat er gesagt jetzt mach das mal anders.

00:17:29: wenn jemand kommt und fragt was willst du machst es umgekehrt.

00:17:33: du stellts der personifrage was würdest du denn dafür ausgeben?

00:17:38: Dann wird etwas kommen, dann kannst du dir immer noch überlegen ob du dich darauf einlässt oder ob das vielleicht so ein guter preis ist.

00:17:45: also Und da habe ich so das Thema verhandeln, verkaufen natürlich auch gelernt.

00:17:49: Also ich glaube gerade für so heranwachsende spielerisch zu lernen entweder in so Denksport-Aufgaben was will ich später werden und was kann ich damit verdienen?

00:17:59: oder eben auch in so klassischen Aktionen wie Flohmarkt Verkaufssituation mal einen Minijob nebenbei machen Zeitungen austragen Taschengeld dafür arbeiten Blumen gießen.

00:18:10: den Großeltern helfen wir auch immer.

00:18:12: Man lernt auch sehr schnell den Wert von Dingen.

00:18:15: Total!

00:18:15: Von der eigenen Zeit auf, die man in etwas steckt aber auch von etwas was man eben dann zum Beispiel am Flohmarkt verkaufen möchte ich weiß das auch noch aus meiner Schulzeit werden auch oft so Kuchen-Basare und dann machst du ja auch etwas.

00:18:28: Du stellst etwas her, du backst ein Kuchen Verkaufst du das plötzlich?

00:18:33: Und du bekommst etwas.

00:18:35: Ich weiß noch, dass für mich ein totales Aha-Erlebnis war und eben auch so einen Flohmarkt fand ich auch mal ganz spannend.

00:18:43: Jetzt kennst du diese Seite mit dem zehnjährigen bei euch.

00:18:48: Wie ist es denn andersrum?

00:18:49: Gibt es eine Erwartungshaltung von Kindern an Eltern wenn's um Finanzen oder Geld geht und vielleicht auch wie man sich auskennen möchte zu diesem ganzen Thema?

00:18:59: Wie ist da deine Erfahrung?

00:19:01: Also, ich glaube es gibt zumindest so eine Neugier- und Offenheit.

00:19:06: Ich erlebe dann immer in Gesprächen das... Wir haben vor kurzem beispielsweise über meine Startup Investments gesprochen und da hat der Kleine gefragt ja wie viel investierst du denn?

00:19:16: Welche Summe?

00:19:17: Und dann habe ich gesagt ist ganz unterschiedlich.

00:19:19: Es fängt zum Beispiel bei also ich hab zum Beispiel auch mal so dreißigtausend oder fünfzigtausends investiert.

00:19:26: Das ist natürlich ne wahnsinnige große Summe!

00:19:28: Ist es auch, also ist das generell schon mal eine große Summe.

00:19:32: Und für so ein kleines Kind natürlich eine exponentiell hohe Summe ja?

00:19:37: Dann habe ich gesagt, es geht natürlich so rauf.

00:19:39: und dann sagt er wow!

00:19:40: Das ist sehr viel Geld.

00:19:41: und wie hast du das bekommen und wie viele hast du dafür gearbeitet?

00:19:45: und was passiert jetzt damit... Also So, und dann haben wir Dinge nachgestellt.

00:19:49: Also wir haben so ein bisschen Hülle der Löwen nachgestellt zu Hause.

00:19:52: Und da habe ich gesagt du pass auf ja zähl jetzt drei Ideen.

00:19:55: also Ich bin jetzt eine Gründerin von einer Feuerwehr oder von einem machen Kuchen Startup Oder eine bringe Tasche raus.

00:20:03: In was würdest du dein Geld jetzt investieren?

00:20:05: Womit kann ich dich

00:20:06: überzeugen?".

00:20:07: Und das haben wir dann gespielt.

00:20:08: Und dann fragt er dann, stellt der dann steigen?

00:20:10: Ich

00:20:10: frage da Fragen so wie sehen die Produkte aus, wie sieht die Tasche aus?

00:20:14: an wen willst du es verkaufen?

00:20:16: Nein, das überzeugt mich nicht!

00:20:18: Also ich glaube und da bin ich wieder bei dem Punkt dass wir Kinder-und Heranwachsende nicht unterschätzen dürfen.

00:20:26: Wir sollten sie so anpacken behandeln, wie sie behandelt werden wollen und das geben Sie vor.

00:20:35: Nicht wir!

00:20:36: Ich muss sagen dass habe ich in den letzten ja jetzt anderthalb Jahren sehr stark gelernt und es hat auch noch mal mein Denk-Portfolio wenn du so willst völlig erweitert und es macht auch riesig Spaß.

00:20:48: Man lernt voneinander ne?

00:20:49: Ja

00:20:50: und das wäre wirklich ein Tipp.

00:20:51: also ich glaube so Mini Höhle der Löwen Show nachzustellen zu Hause und mit den Kids zu üben Das macht doch wahnsinnig viel Spaß

00:20:59: Und wahrscheinlich auch durch die Neugier, die du mitbringst auf Themen.

00:21:02: Das steckt auch an!

00:21:04: Total

00:21:05: und er ist halt... und ich glaube was man dann eben auch merkt wenn dann irgendwie auch mal ein Freund von ihm bei uns ist oder so dass wir dann auch miteinander darüber reden.

00:21:14: also aber auch hier wieder die Sensibilität zu schaffen wer wohnt wie?

00:21:20: Wer ist wann im Urlaub wo seid ihr im Urlaub in welcher Größe seit dem Urlaub diese Vielfalt an verschiedenen Lebensentwürfen klarzumachen.

00:21:32: Und dadurch entsteht ja auch ohne, dass man sagen muss hey dem ein geht es jetzt besser schlechter wie auch immer sondern einfach aufzuzeigen das jeder eine andere Ausgangsvoraussetzung hat.

00:21:43: und darum geht es finde ich den Kindern und Heranwachsenden mitzugeben Dass nicht alles selbstverständlich ist und dass es nicht selbstverständliche ist jeden Sommer in den Urlaub zu gehen Sondern dass die Eltern auch hart dafür arbeiten.

00:21:57: Und dann glaube ich, dass sie als Erwachsene auch irgendwann A selber Bock haben viel zu leisten und B ihren Eltern wieder was zurückzugeben.

00:22:05: Ich weiß das bei uns in der Familie gab es eine ganz klare Sicht auf Arbeiten.

00:22:11: also da war so ganz klar man fängt in einem Unternehmen an und dann arbeitet man da und vielleicht ist man vierzig Jahre dort und das ist dann der Arbeitsplatz Als ich angefangen habe ganz anders zu arbeiten Unbeständigkeit, Unsicherheit.

00:22:26: Nie wusste oder weiß was wohl als nächstes wann wie passiert?

00:22:31: Da waren schon viele Fragezeichen so innerhalb meiner Familie Wie erklärt man sowas?

00:22:38: aber Kindern das vielleicht dieser Weg den wir aus der sag ich mal älteren Zeit erkennen der ja auch gar nicht mehr unbedingt so abbildbar ist in unserer aktuellen neuen Welt.

00:22:50: Wie nimmt man den vielleicht so ein bisschen die Angst auch davor vor Unsicherheit?

00:22:55: Ja, das ist finde ich eine super Frage.

00:22:59: Vor allem vor dem Hintergrund.

00:23:00: du hast es angedeutet dass wir in so einer hoch explosiven Zeit und Unsicherheitsleben ja also Ich bin ja viel in der Wirtschaft unterwegs Und wenn ich dann sofort rege halte Dann geht's viel um das Thema der psychologischen Sicherheit.

00:23:14: Also wie schaffen wir es menschensicherheit Ungewissheit zu geben.

00:23:19: Und wenn man es jetzt auf Familien bezieht, einerseits finde ich so die Vielfalt an Berufen aufzuzeigen weil mir geht's ähnlich!

00:23:28: Ich bin genauso sozialisiert wie du.

00:23:30: bei mir gab es eigentlich nur die Direction angestellt sein und das am besten bei einer starken Marke weil da arbeitest du dann in fünfundzwanzig Jahre und kannst dann dort aufsteigen wie auch immer.

00:23:41: Aber diesen Side Step zur Selbstständigkeit, das war in meinem Umfeld.

00:23:47: Das habe ich nie so gesehen und ich finde, das fängt schon mal in Familien an dass man sagt es gibt verschiedene Möglichkeiten und du kannst wenn du eine gute Idee hast und das kann man mit Spielen machen indem man Unternehmertum zu Hause übt und spiel hat.

00:24:04: also wir machen auch häufig dieses Spiel.

00:24:07: wenn ich das werden könnte, was ich will.

00:24:09: Was wäre das dann?

00:24:10: Ja oder mein Partner und ich sagen dann auch immer Wenn der Kleine da ist Das hätten wir gerne werden wollen Und wenn wir jetzt nochmal leben würden oder so Würden wir das werden.

00:24:22: ja also damit zeigen wir auch dass unterschiedliche Lebensmodelle und Berufsmodelle gibt das auf der einen Seite zu zeigen und auf der anderen Seite natürlich auch.

00:24:32: Was bringt das mit sich?

00:24:34: Also ein bisschen Vorteile aber auch Herausforderungen, dass die Selbstständigkeit eben auch bedeutet.

00:24:41: dass du eine Resilienz brauchst und du kennst es auch.

00:24:44: Es gibt Phasen, die laufen einfach so wie geschnitten Brot.

00:24:48: da denkste dir wow Jackpot was.

00:24:51: jeden Tag ne andere Anfrage.

00:24:53: Manchmal läuft's auch einfach richtig schlecht und man weiß gar nicht so... Mensch!

00:24:57: Was macht man denn jetzt demnächst?

00:24:58: Du

00:24:58: schreibst zehn Leuten keine Antworten.

00:25:01: Ja genau und du denkst dir was ist da los?

00:25:03: aber ich glaube das und so ist es im Leben wirklich immer und es ist kein Kalenderspruch sondern es stimmt dass die Misserfolge den Weg für die Erfolge ebnen.

00:25:15: Das ist so, ich habe aus den Misserfolgern mehr gelernt als aus meinen Erfolgsmomenten weil ich aus den misserfolgenden unglaubliche Resilienz gezogen hab.

00:25:23: und das ist beim Thema investieren wichtig und es ist aber auch beim Thema Selbstständigkeit und Unternehmertum wichtig.

00:25:29: Wie bringt man seinem Kind seinen Kindern Resilience bei?

00:25:35: Ja, also das fängt ja schon an in der Schule.

00:25:37: Dass du zeigst dass es sich lohnt sich wirklich auch hinzusetzen zu lernen.

00:25:44: Auch hier aktuelles Beispiel Der kleine ist im Übergang jetzt von sozusagen von der Grundschule in dem Fall jetzt Gymnasium und stand in Deutsch auf einer Drei Und dann kam ich da irgendwie ins Leben.

00:26:00: Jetzt muss ich sagen, bei mir war's so ... Ich war halt in Deutsch extrem gut!

00:26:04: Ich hab wahnsinnig gern gelesen und meine Eltern haben auch aufgrund ihrer Herkunft, meine Eltern sprünglich aus der Türkei, glaube ich sehr, sehr wert darauf gelegt dass ich halt, ich sag mal, in Deutsch perfekt bin ja?

00:26:16: So...und ich habe wirklich super viel gelesen, hab es geliebt Und dann habe ich gesagt, du pass auf dem Kleinen.

00:26:23: Wir machen jetzt die Challenge.

00:26:25: Du hast ja noch ein bisschen Zeit.

00:26:26: das war so letztes Jahr Und wir zeigen es jetzt auch deinen Eltern, dass das sich lohnt.

00:26:31: Das ist ein geheimer Pack den wir hier schließen, dass es sich lohnend zu lernen und dann haben wir zusammen gelernt also gute Nachtgeschichten gelesen Wir haben Aufsätze zusammengeübt usw.

00:26:41: und sofort war für mich eine Herausforderung apropos Resilienz.

00:26:45: Ja,

00:26:45: du

00:26:46: musst es sehr geduldig sein.

00:26:47: Ja total, das ist als Wider nicht unbedingt meine größte Stärke.

00:26:51: Warum verstehst Du das?

00:26:52: Es ist doch nicht so schwer.

00:26:54: Nein aber Und wir haben es gemeinsam hinbekommen, dass er dann jetzt auf die Zwei gerutscht ist und jetzt wirklich mit einem geilen Zeugnis was auf Gymnasium schafft.

00:27:07: Ich sage nicht das jeder muss ja?

00:27:09: Aber was hat diese Geschichte gezeigt?

00:27:11: Es hat gezeigt, dass sich lohnt Resilient zu sein an sich zu glauben, sich hinzusetzen und zu sagen ich will es schaffen!

00:27:21: Er hat auch gesagt ich will's schaffen Ich will das jetzt packen und dann hab ich gesagt, das wirst du auch schaffen.

00:27:26: Das wirst Du

00:27:27: hinbekommen.".

00:27:28: Und ob ich dazu beigetragen habe oder nicht, sei mal da hingestellt.

00:27:31: aber er hatte diese Grundmotivation... Ja!

00:27:33: ...ich glaub' ich war eher so die den Rahmen vorgegeben hat und deswegen finde das können entweder es sind das Eltern- oder Patchworkeltern oder Tantenonkels.

00:27:43: Du kannst gerade manchmal sogar wenn du nicht so nah dran bist hast du manchmal so ein bisschen anderen Einfluss noch weil Das kennst du vielleicht auch nicht.

00:27:53: Die wollen dir dann gefallen irgendwie und vielleicht ist das ein Tipp an Eltern, dass sie nicht immer alles selber machen müssen sondern auf tante Onkels Patchwork Moms und Papas zurückgreifen und sagen ich lass die jetzt mal machen wenn es der dann irgendwie noch Spaß macht.

00:28:08: die haben packt Ich weiß davon nix Und die erreichen dann das Ziel.

00:28:12: Das ist manchmal gar nicht schlecht, ja?

00:28:13: Wir machen es bei uns auch so in der Familie.

00:28:15: Ich habe einen Neffen, der ist jetzt schon ein ganzes Stück größer und er sagt auch immer was ich ganz berührend finde weil ich hab selber keinen eigenen Kinder.

00:28:23: Der auch immer sagt so seine Mama also meine Schwester und ich haben ihn zusammen großgezogen und er wertschätzt das total.

00:28:32: Ich darf ihm auch Dinge zeigen und beibringen.

00:28:35: Und das ist ein sehr guter Tipp, den du da sagst.

00:28:37: Weil ich glaube schon als Mutter, als Vater, als Elternteil hat man ... Ist man so emotional wahrscheinlich involviert?

00:28:43: Ja!

00:28:43: Natürlich hat man immer das Gefühl, man möchte jetzt das Beste für seine Kinder oder fühlt sich dann auch manchmal vielleicht selber unsicher.

00:28:51: Das ist was fordert

00:28:51: ja.

00:28:51: Unsicherheit möglicherweise auch dadurch weiter etwas ganz Klares und völlig selbstverständlich und auch in Ordnung ist.

00:28:59: Deswegen so andere die dann vielleicht wie ich kommen sagen Komm, das machen wir.

00:29:03: Das ist wirklich ein guter

00:29:05: Tipp!

00:29:07: Weil wenn Eltern gerne absichern möchten für ihre Kinder, würdest du denken vielleicht bremsen sie die Kinder dann manchmal auch ein kleines bisschen aus ohne dass sie es wollen?

00:29:19: Das kann schon sein.

00:29:21: Also ich hab zum Beispiel sehr exzessive Höhenangst, ja?

00:29:25: Und die kommt ehrlicherweise schon.

00:29:28: daher so lieb ich meinem Papa bis heute habe dass mein Vater immer wenn ich auf ein Klettergerüst gegangen ist weil er so Angst hatte immer gesagt hat Vorsicht Tijen du fällst.

00:29:39: und es ist bis Heute.

00:29:41: also ob das meine beste Freundin macht sich immer lustig Du kennst sie auch Wenn wir Wandern gehen Ja dann is für mich schon so'n Mü Eine Abzweigung so nach oben ist schon, dass ich wackelig bin.

00:29:52: Oder wenn Schnee liegt oder Eis... Ich denke dann immer um Gottes Willen, das schaffe ich irgendwie nicht!

00:29:57: Also da bin ich ehrlicherweise überhaupt nicht mutig.

00:30:01: Mut ist ja eigentlich auch mein Lieblingsthema, weil ich finde, mut kann man jungen Menschen sehr schön mitgeben, weil sich Mut auch trainieren lässt wie ein Muskel und das muss ich sagen hat schon bisschen zu einer Unsicherheit geführt.

00:30:13: Ich nehme es ihm aber natürlich überhaupt nicht krumm, weil er hat's auch nur gut gemeint.

00:30:16: also was ich beobachtet habe und selber jetzt auch erlebt habe.

00:30:22: Ich glaube selbst, wenn man selber eine Unsicherheit hat die versuchen zumindest zu überspielen und deinem Gegenüber in dem Fall einem Kind oder Patenkind das Gefühl zu geben Du wirst es packen, du wirst deinen Weg finden.

00:30:38: Wie

00:30:38: verändert sich dann der Umgang mit Risiko wenn man das eben so praktiziert?

00:30:43: Ja

00:30:43: ich glaube dass du dann eine Selbstverständlichkeit hinbekommst was Risiko betrifft weißt du?

00:30:49: Risiko ist ja in unserer Gesellschaft so negativ behaftet weil wir irgendwie davon ausgehen dass Risiko immer per se etwas Schlechtes ist.

00:30:56: Wenn du's aber so angehst dass du sagst Teil des Spiels.

00:31:01: Wenn du ein Spiel spielst, ist das Risiko ja auch da, aber im Zweifel der Kick, dass du dieses Spiel spierst und es kann eben häufig sehr gut ausgehen.

00:31:10: Und ehrlicherweise meistens geht's ja auch irgendwie gut aus.

00:31:16: umspielt, überspielt eine neue Geschichte dem Risiko gibt und sagt pass auf.

00:31:21: Risiko ist das beste Fundament für Weiterentwicklung, für Mut, für das Bewinden der Unsicherheit.

00:31:29: dann frames es in deinem Kopf neu und dann gehst du auch voran Was übrigens nicht heißt, dass ich jetzt keine Höhenangst mehr habe.

00:31:37: Manchmal muss man es immer wieder neu überwenden.

00:31:41: Das merkt man auch bei einem Karriereweg.

00:31:43: Manchmal kommt man auch immer mal wieder an eine ähnliche Abzweigung und muss sich dann selber noch einmal daran erinnern wie hab' ich's denn... damals vielleicht auch sogar hingekriegt, bin ich ... Ich kann so mutig sein.

00:31:55: Ich darf so mutigt sein!

00:31:57: Was würdest du sagen?

00:31:58: sind denn außerdem so die Skills für einen Karriereweg?

00:32:03: Für junge Erwachsene, die eben einsteigen in dieses Berufsleben?

00:32:08: Also natürlich ist Mutigsein eine Eigenschaft und Sagt es immer wieder gerne, viele denken das Mut angeboren ist.

00:32:19: Also es gibt so mutige Menschen und ich bin tendenziell eine unmutige Person.

00:32:25: Das lasse ich nicht gelten weil wenn ich auch auf meinen Weg schaue, das kennst du bestimmt auch Der Mut speist sich aus diesen unsicheren Momenten, aus den Momenten wo keiner mehr anruft.

00:32:37: Wo du keine Erfolge hast das Telefon nicht mehr klingelt.

00:32:40: daraus speist sicher der Mut weiter zu machen weil du dann aus deiner Komfortzone trittst vielleicht Menschen mal anrufst wo du dich vorher nicht getraut hättest.

00:32:49: wie auch immer Mut ist also ganz wichtiger Muskel, den du immer wieder trainieren musst.

00:32:54: Und das Nächste ist dieses Immer-Wieder-Zufragen.

00:32:58: Also wenn du nicht fragst, dann ist es ein Nein!

00:33:01: Das sage ich immer wieder.

00:33:02: Wenn du fragst hast du Lust bei einem Mentoren zu sein oder bei Startup Gründern gründeren?

00:33:09: kannst du dir vorstellen zu investieren?

00:33:11: Bei der Gehaltserhöhung und Verhandlungen Der erste Job als Berufseinsteigerin, Einsteiger sich selber ins Spiel zu bringen und nicht darauf zu warten, dass irgendeine Stellenausschreibung gibt auf die du dich bewerben kannst.

00:33:26: Das erfordert natürlich dieses Mantra zu sagen okay wenn ich nicht frage ist es automatisch ein Nein.

00:33:33: Wenn ich Frage kannst ja eventuell auch nein werden aber die Wahrscheinlichkeit das ein Ja wird maximiert.

00:33:40: sicher total Eigenschaften und finde ich auch so Steps im Laufe deines beruflichen Lebens, die total wichtig sind.

00:33:50: Die im Übrigen auch nie aufhören.

00:33:51: also ich frage ja bis heute wenn ich irgendwie eine spannende Kooperation sehe oder ein Unternehmen wo ich sag Mensch die könnten mal irgendwie meine Unterstützung brauchen dann frage ich ja auch Ja?

00:34:01: Also das lässt nie nach.

00:34:04: Und noch andersrum Ich frag dich ja auch wenn ich für etwas einen Total gerne möchte weil ich eben auch weiß dass du da auf einem gewissen Gebiet dann vielleicht auch mehr Erfahrung gibt.

00:34:15: Also das finde ich immer... Ganz, ganz wichtig und ich glaube für Eltern ist das wahrscheinlich auch etwas im Austausch zu sein mit den Kindern.

00:34:24: Gerade auf so einem Berufseinsteiger, auf so einen Karriereweg –.

00:34:28: wir haben jetzt sehr viel darüber gesprochen über auch ein Mindset also wie Eltern vielleicht ihre Gedanken dahingehend verändern können, wie dadurch auch die Gedanken von Kindern sich weiterentwickeln und das Ganztema absichern, wie das funktioniert auch nochmal auf einem finanziellen Bereich.

00:34:45: da holen unserer Expertin von Union Investment dazu.

00:34:49: Und ich freue mich sehr, denn sie ist Leiterin im Segment Privatkunden.

00:34:53: Kerstin Knöfe ist hier bei uns!

00:34:59: Kerstine, das habe ich schon kurz mal gesagt eigentlich gibt es das nicht mehr so häufig und in unsere Arbeitswelt und in der heutigen Welt dass man in einem Unternehmen anfängt und dann ist man da wirklich zwanzig-fünfundzwanzigvierzig Jahre.

00:35:11: aber in manchen Unternehmen geht's eben doch also bei Union Investment gar nicht so selten, oder?

00:35:17: Das ist tatsächlich gar nicht zu selten.

00:35:19: Ich habe eben geschmunzelt ich durfte euer Gespräch ja auch schon ein bisschen zuhören und tatsächlich bin ich so ein Beispiel.

00:35:24: Ich bin am ersten siebten dreißig Jahre bei Union Investment und ich bin nicht wirklich eine Ausnahme.

00:35:30: wir haben ganz viele Kolleginnen Kollegen die über zwanzig Jahre mit uns sind.

00:35:34: Ich glaube, das spricht auch immer so ein bisschen für unsere Kultur und wir fühlen uns hier alle.

00:35:37: Also für mich kann ich das immer sagen bei dreißig Jahren wäre es ja auch komisch wenn nicht sagen würde ich fühle mich hier nicht wohl.

00:35:43: von daher ja es gibt's immer noch.

00:35:44: ich glaub dass die Wege natürlich wenn man nach vorne guckt nicht mehr so gerade und immer bei einem Unternehmen sind.

00:35:49: aber für uns gilt das tatsächlich nicht.

00:35:51: Wir sind die Ausnahme

00:35:52: Und du betreust schon sehr lange auch Privatkunden.

00:35:56: Genau, ich bin ja eigentlich schon Beginn an in meinem Segment unterwegs und darf sie jetzt seit drei Jahren auch leiten.

00:36:01: Und das ist eine ganz tolle Aufgabe die ich da habe.

00:36:05: Wenn du jetzt auch viel dann natürlich mit Eltern zu tun hast was würdest du sagen?

00:36:10: Was sind die größten Sorgen wenn es um ihre Kinder geht?

00:36:13: wenn's um Finanzen geht?

00:36:15: Ja Ich hab vielleicht erst mal so ne ganz grundlegende Tee.

00:36:17: sich finde es immer ein bisschen schwierig weil Wir in Deutschland, wir sprechen ja so ungern über Geld.

00:36:21: Und ich glaube, dass das ein Kernthema ist, warum vielleicht auch viele Eltern sich dann Sorgen machen oder es gar nicht so in dieses Gespräch kommt.

00:36:29: Ich finde immer an anderen Nationen – USA und auch in UK – da ist es ganz normal, dass man drüber spricht wie viel verdient man?

00:36:36: Was kostet Leben?

00:36:38: Das hat man sich aufgebaut und erarbeitet.

00:36:43: restriktiv.

00:36:44: Da ist man auch eher stolz drauf, wenn man sich was erarbeitet

00:36:47: hat?

00:36:47: Ja und hier kehrt man so ein bisschen unter den Teppich als könnte man nicht stolz darauf sein.

00:36:51: Und ich glaube damit fängt schon mal eine Grundsatzfrage an Wenn man nicht drüber spricht Was kostet, was Leben kostet Dann kommt man gar nicht so richtig in die Diskussion.

00:37:02: Ich glaube dass viele Eltern sich dann schon Sorgen machen wenn die Kinder auf eigenen Beinen stehen wenn sie so die ersten eigene Wohnung haben.

00:37:09: Der Job ist der sicher.

00:37:13: für mich ist halt immer das Wichtigste wirklich drüber zu reden und genau diese Transparenz dann auch im Dialog mit den Kindern auf dem Tisch zu legen, wenn man so schön sagt.

00:37:23: Und was

00:37:24: würdest du sagen verändert sich finanziell, wenn Kinder eigenständig werden?

00:37:27: Ja ich ... Das Leben kostet halt Geld!

00:37:31: Ich weiß noch, ich bin recht früh zu Hause ausgezogen mit neunzehn und ich hab mir da so wenig Gedanken darüber gemacht.

00:37:37: Meine Eltern haben das ehrlicherweise gut mit mir schon im Dialoge eigentlich gehabt.

00:37:41: aber trotzdem Hausratsversicherung, Haftlichversicherung.

00:37:45: Was brauchen wir denn eigentlich alles?

00:37:47: Und sich darüber klar zu werden was eben genau ja was das Leben kostet und sich dann seine Finanzen gut einzuteilen ist glaube ich so der erste ganz ganz schwierige Schritt den man hat.

00:37:56: also mir ist es ehrlicherweise nicht so gut gelungen.

00:37:59: Ich hatte dann relativ schnell mehr ausgegeben als ich tatsächlich eingenommen habe und Dann hat man natürlich gleich mal eine Herausforderung deswegen sich damit auseinanderzusetzen.

00:38:08: Ich glaube das ist wichtigste

00:38:09: Und ein schwieriger Schritt ist für Eltern auch oft, ja, wann mache ich hier noch was?

00:38:14: Wann finanziere ich noch mit und weiter.

00:38:17: Und wann lässt man

00:38:17: los?!

00:38:18: Wann lässt man denn nun wirklich los?

00:38:21: Ja, ich hab selber ... Du hast vorhin auch gesagt, ich habe auch keine eigenen Kinder!

00:38:24: Deswegen ist es immer so bisschen schwierig... Ich würde sagen, je früher das, desto besser.

00:38:28: Das

00:38:28: bedeutet wenn du das jetzt mal wirklich benennen würdest und zahlen.

00:38:32: Ich

00:38:33: würde tatsächlich auch schon im Teenager-Alter anfangen eigene Du hast vorhin auch so schön gesagt, die eigene App dann mal zu bezahlen das was man sich kauft.

00:38:41: Das heißt ja jetzt noch nicht wirklich die Kinder komplett finanziell unabhängig hinzustellen aber sehr früh anzufangen dass Kinder mit ihrem Taschengeld oder mit dem was sie sich vielleicht dazu verdienen einen Teil schon übernehmen und in dem Moment wo man auf eigenen Füßen steht den eigenen Job hat.

00:38:56: ich würde dann immer sagen wird, wenn man zu Hause wohnt vielleicht auch ein bisschen was zur Miete beigetragen oder mal zum Urlaub beigeteigen.

00:39:03: Einfach dass man so Schritt für Schritt in diese Eigenständigkeit kommt.

00:39:06: ich finde diesen harten Cut jetzt sieht man aus und dann steht man auf eigenen Füßen finde ich schwierig.

00:39:12: Und wie macht man es am besten?

00:39:14: So zwischen Geld geben und die Eigenverantwortung vielleicht der Kinder aber auch zu investieren im übertragenden Sinne.

00:39:23: Wie macht man diesen Übergang?

00:39:26: Also, wie würde ich es machen?

00:39:27: Ich würde wahrscheinlich das Taschengeld dann zum Teil halt aufteilen.

00:39:31: Ein Teil zur eigenen Verfügung teil aber auch für den Unterhalt oder die Familie ein Stück weit mit was rein zu investieren und ich würde auch früh anfangen kleine Beträge zu geben, die dann auch investiert werden können.

00:39:43: weil ich finde einfach dieses regelmäßige Geld mal zur Seite legen, sich etwas aufbauen fürs Alter vorsorgen.

00:39:50: die jungen Erwachsenen werden es wahrscheinlich schwierig haben, nur mit der gesetzlichen Rente.

00:39:55: Da dann im Prinzip auch schon mal Geld zu geben aber gleichzeitig diese Guide-Line sie zu investieren das würde ich bestimmt schon im Teenageralte anfangen.

00:40:04: und welche Fehler siehst du am häufigsten?

00:40:08: Also nicht früh genug anzufangen also je früher man anfängt.

00:40:11: ihr habt es vorhin auch gesagt na hätten wir schon in ganz jungen Jahren angefangen hätten wir den Zinsins Effekt schon gehabt.

00:40:17: und es geht gar nicht um die Höhe.

00:40:18: Es geht nicht drum ob das dann gleich hundert Euro sind und teilweise fünf Euro einfach regelmäßig was zur Seite zu legen.

00:40:26: Und sich damit eben schon frühzeitig etwas aufzubauen, dass es eigentlich das Wichtigste der größte Fehler ist, zu spät

00:40:32: anzufangen.".

00:40:32: Das heißt aber du sprichst dann auch von dem Sparplan?

00:40:35: Dass man früh anfängt und wie bestimmt man am besten gerade für junge Erwachsene, wie viel Geld man monatlich da rein investiert?

00:40:44: Woran würdest du das immer festmachen?

00:40:46: Ja, es kommt natürlich so ein bisschen aufs Umfeld letztendlich an.

00:40:49: Was steht der Familie auch wirklich zur Verfügung?

00:40:52: Will den Kindern Ausbildung machen, will's vielleicht studieren... Also da gibt's wenig so'n Pauschalbetrag, den man nehmen kann.

00:40:59: Jetzt arbeite ich ja bei Union Investment bei uns, um ca.

00:41:02: € und Monat zur Seite zu legen, damit fängt's an.

00:41:05: Ich würde immer einen Sparplanen machen, ich würde selten Geld in einem großen Betrag Wenn man es hat, ist natürlich toll.

00:41:12: Aber ich würde immer regelmäßig investieren und twenty-fünf Euro pro Monat – das ist schon mal eine tolle Summe!

00:41:18: Wenn das möglich ist.

00:41:19: ansonsten twenty-five Euro im Quartal?

00:41:21: Ist auch möglich.

00:41:22: Es kommt natürlich immer ein bisschen auf die finanziellen Verhältnisse natürlich an.

00:41:25: Du hast es ja richtig gesagt.

00:41:27: Irgendwie reden wir alle zu wenig über Geld und auch in Familien wird viel zu wenig darüber gesprochen, bei mir in der Familie heißt das immer Übergeld spricht man nicht.

00:41:35: also das war immer der Satz den meine Mama mir mitgegeben hat.

00:41:38: aber sie hat mir gleichzeitig auch immer gesagt mach dich niemals von einem Mann abhängig.

00:41:44: Das eine habe ich sozusagen gekappt.

00:41:47: Also, ich spreche gerne und offen über Geld.

00:41:50: das mit dem Nieüber also von einem Mann abhängig machen da bin ich hier beigeblieben ist für mich sehr ratsam.

00:41:55: Warum glaubst du Tijin?

00:41:56: Sprechen wir in Familien viel zu wenig über Geld wie können was denn auch verändern?

00:42:02: Ich glaube es sind so zwei Komponenten.

00:42:03: das eine ist dass es in unserer Geschichte ein Stück weit liegt, dass es tabuisiert ist.

00:42:09: Weil die Offenheit in der Schule beispielsweise noch gar nicht da ist unser Schulsystem sehr stark darauf geprägt und getrimmt das wir manchmal Dinge lernen, die finde ich mit der Lebensrealität gar nicht so viel zu tun haben.

00:42:22: Wir könnten ja auch infächern die mathematisch sind, durchaus darüber reden wie man eben Geld beispielsweise anlegt oder wie es auch ist sich selbstständig zu machen was das eigentlich heißt.

00:42:33: also einfach auch Unternehmertum unternehmerische Denke in die Schule zu bringen.

00:42:37: Das würde schon viel verändern.

00:42:39: und das andere ist dass ich schon auch häufig mit erlebe dass Deutschland durchaus auch eine Neidgesellschaft ist.

00:42:45: Und du hast es ein bisschen angedeutet, also wenn ich andere Länder anschaue und jemand hat irgendwie ein größeres Haus dann stellst du dir... Dann sagst du nicht gleich okay ich zünd das Haus an sondern in anderen Ländern stellen sich die Menschen die Frage wow der hat das größere Haus.

00:43:00: wie kann ich das auch schaffen?

00:43:01: Was kann ich mir vielleicht abgucken wo kann ich mich inspirieren lassen?

00:43:04: und durch diese Ich sag mal, Neidgesellschaft kommt natürlich auch diese Gedankenwelt.

00:43:10: Dass man immer sagt über Geld spricht man nicht weil es könnte ja sein dass mir das jemand neidet.

00:43:16: im türkischen gibt's auch so dieser böse Blick Ja, deswegen trägt mehr auf mich dieses türkische Auge.

00:43:21: also ich bin auch eh nicht sozialisiert.

00:43:23: Es war zwar nicht ganz dieses Radikale sprich nicht über Geld, aber so ein bisschen diese Sprich-Nicht-Übererfolg.

00:43:31: Und ich bin ja auch komplett das Gegenteil angetreten und habe gesagt die Visibilität gerade für uns Frauen ist ja wichtig.

00:43:36: Diese beiden Komponenten also einerseits das fehlende Momentum in der Schule und dass wir häufig diesen Night-Debatte haben wird.

00:43:47: unterm Strich finde ich dazu, dass wir sehr wenig eben über Geld sprechen, über das selbstverständlichste der Welt eigentlich.

00:43:54: Schade oder?

00:43:55: Ich finde es total

00:43:56: schade, dass das so ist.

00:43:57: Aber an den Schulen wird nicht unterrichtet.

00:44:02: Wie gesagt einfach eine Versicherung?

00:44:03: Was braucht man denn für einen Berufsstaat und die erste eigene Wohnung?

00:44:07: Was ist da notwendig?

00:44:08: Das könnte man unterrichten, das könnte man in die Fächer mit reinnehmen.

00:44:11: Und schon hätte man viel mehr Transparenz bei dem Thema.

00:44:14: Kerstin was würdest du sagen?

00:44:15: wie fängt man so ein Gespräch an am Abendbrottisch oder wie wann wo und wie macht man's wirklich am besten?

00:44:22: Am Abendbrotisch?

00:44:23: ja warum nicht tatsächlich ganz offen über, was verdient der Vater?

00:44:29: Was verdient die Mutter?

00:44:30: Warum nicht darüber sprechen wenn man im Familienkreis damit anfängt wirklich in diesem geschützten Raum und das dann einfach regelmäßig machen.

00:44:37: Und dann durchaus auch mal vielleicht im Freundeskreis das Ganze erweitern.

00:44:41: Warum nicht?

00:44:42: Wo ist wirklich dieses Tabu?

00:44:44: weil Man erreicht etwas, man hat eine Ausbildung.

00:44:47: Man verdient sich das erste Geld.

00:44:48: Da kann man doch stolz drauf sein und teilen.

00:44:51: Und damit hat man vielleicht auch viel mehr diesen Austausch im Familien- und Freundeskreis über Anlagetipps, über Investieren, über vermögend Struktur, was man halt perspektivisch

00:45:00: braucht.".

00:45:01: Ich kann mir vorstellen, dass die meisten Kinder nicht wissen was ihre Eltern verdienen.

00:45:06: Und vor allen Dingen die meisten Partner wissen nicht mal voneinander.

00:45:09: also es gibt ja auch Partnerschaften die gehen seit Jahrzehnten und da weiß man selbst nicht so genau was der andere oder die andere eigentlich verdient.

00:45:16: Kerstin was müssen oder wie müssen Eltern heutzutage auch anders über Geldanlagen nachdenken als früher?

00:45:24: Also die Eltern, das haben wir jetzt auch wieder in Studien festgestellt sind die wichtigsten Ratgeber für die Kinder.

00:45:30: Also tatsächlich ist gerade in der Familie da schaut man am meisten hin wie machen es die Eltern und wenn man jetzt gerade wieder Altersvorsorge... Es ist halt einfach nicht mehr so wie bei mir damals.

00:45:41: ich konnte mich auf die gesetzliche Rente Als ich Berufseinsteiger war, durchaus verlassen.

00:45:45: Das wird heute nicht mehr so sein.

00:45:47: Also wird es wichtig sein, dass Kinder das junge Erwachsene vorsorgen fürs Alter.

00:45:50: Das heißt auch für die Eltern da sich damit auseinandersetzen müssen und eben ihren Kindern gute Ratgeber sein müssen.

00:45:57: Und wenn sie sich selber nicht auskennen was ja auch... völlig normales, dann eben zu sagen okay wo holt man sich denn Informationen?

00:46:03: Wo geht man denn mal zu einer wirklichen Beratung.

00:46:05: Wo ist das fundierte Wissen?

00:46:07: und dann einfach habt ihr vorhin auch gesagt einfach mal fragen und sich die Tipps holen von den Expertinnen und Experten.

00:46:13: aber genau diese Verantwortung in der Familie die ist schon da weil die Kinder gucken zu ihren Eltern.

00:46:19: Thema Inflation ein Riesenthema wie spricht man da am besten drüber auch innerhalb von Familien oder mit den Kindern weil es betrifft ja uns eigentlich in jeglichen Lebensbereichen?

00:46:30: Ja, ich würde es versuchen so plastisch und transparent wie möglich zu machen.

00:46:34: Man sieht's an Strompreisen am... Oh Gott!

00:46:36: Jetzt Auto tanken.

00:46:37: also es gibt so viele Beispiele das einfach angreifbar oder greifbar zu machen.

00:46:42: was wie verändert sich eigentlich ein Preis?

00:46:45: Wie viel teurer werden Dinge Und Urlaub?

00:46:49: Also man kann sich ja tausende von Beispielen aussuchen um dann einfach zu sagen naja wenn eine preissteigerung die ist einfach immer da und wenn das zwei prozent sind Ja, dann ist natürlich wenn ich zwei Prozent Zinsen bekomme und zwei Prozent Inflation.

00:47:02: Die Rechnung ist recht einfach da bleibt dann unterm Strich nichts übrig.

00:47:05: also muss ich irgendwie schauen dass sich gerade wenn ich langfristig investiere mehr bekomme als die Inflasion.

00:47:10: und das würde ich versuchen wirklich an so kleinen Beispielen immer Transparenz zu machen und damit in die Diskussion zu kommen.

00:47:17: Und warum?

00:47:17: was wird sozusagen?

00:47:18: reicht jetzt eine klassische Altersvorsorge wie wir sie vielleicht auch noch von unseren Eltern kennen?

00:47:23: Warum reicht es heute nicht mehr?

00:47:25: Also unsere Gesellschaft überaltert.

00:47:27: Das ist so, die Menschen werden immer älter, das heißt sie beziehen immer mehr aus diesem Rententopf und wir sind auch immer weniger.

00:47:35: gerade so meine Generationen Wir haben nicht genügend Kinder ich habe selber auch keine.

00:47:39: Das heißt es zahlen zu wenig Menschen ein und dann wird das System einfach nicht mehr funktionieren.

00:47:43: und darauf laufen wir zu.

00:47:46: ja wir haben zu wenige Menschen die einzahlen und zu viele Menschen die im Prinzip aus dem Rententop profitieren wollen.

00:47:52: deswegen müssen wir privat vorsorgen Trieblichvorsorge, Privatvorsorgen.

00:47:56: Da führt kein Weg dran vorbei.

00:47:57: und gerade jetzt sitzen hier drei Frauen.

00:47:59: Für die Frauen ist das natürlich nochmal wichtiger weil es ja immer noch häufig auch so ist dass Frauen dann vielleicht mal Teilzeit arbeiten oder vielleicht auch mal zu Hause bleiben für die Familie Und damit wird natürlich auch weniger in die Rente einbezahlt und damit kommt auch weniger Dann als Rente.

00:48:13: später Mal steht monatlich zur Verfügung

00:48:15: Ja und dann haben wir das Problem der Altersarmut.

00:48:18: Ja, aufseitende

00:48:20: Frauen.

00:48:20: Dabei

00:48:20: ist es ja tatsächlich so das werde die auch in Studien schon festgestellt haben dass Frauen die besseren Anlegerinnen sind und zwar sowohl was ihre private Geldanlage betrifft als auch ich erliebe es jetzt auch auf Investoren Seite wenn nicht in Gründerinnen investieren.

00:48:37: da gibt's auch verschiedene Studien die zeigen dass Frauen mit dem eingesammelten Geld mehr machen als die Männer Weil sie eben langfristiger denken und dadurch eben auch ihr Portfolio meistens diversifizieren.

00:48:50: Und sehr, sehr gut aufstellen.

00:48:51: also das noch mal so auch als als Appell auch an all die Frauen jetzt zuhören und sich das auch nochmal sage ich mal Einatmen, das was wir hier sagen da wirklich auch mit Mut voranzugehen und das andere finde ich etwas extrem wichtig ist.

00:49:08: Das Geldanlage ja auch Spaß machen kann.

00:49:10: also in dem Moment wo du dich damit beschäftigst Angst und vielleicht diese Scheu- und Scham auch ablegst.

00:49:19: Und feststellst, dass was du anlegst verdoppelt sich oder du kannst dir damit etwas erfüllen ein Traum eine Reise eine Wohnung wie auch immer.

00:49:29: Dann macht es ja auch Spaß weil Du merkst das ist wirklich dein eigenes Geld.

00:49:33: Es ist nicht etwas was dir jemand einfach mal so schnell geschenkt hat Oder von Generation weitergegeben hat sondern es ist Dein erwirtschaftetes Geld.

00:49:42: weil du auch viel gefragt hast, wie man das Kindern oder Heranwachsenden beibringen kann.

00:49:48: Würde ich immer sagen, dass mitzugeben also das ist das was du dir selber erwirtschaftet das kann dir keiner nehmen und Du kannst es wieder anlegen.

00:49:57: und damit dir etwas zu gönnen zu kaufen oder eben weiter anzulegen ist ja echt toll

00:50:03: vielleicht auch für die Erwachsenen natürlich, aber auch die jungen Erwachsenden zu hören.

00:50:08: Wie fängt man es jetzt wirklich an?

00:50:10: Also wenn man sagt, es überfordert mich, das ist so viel!

00:50:13: Ich weiß jetzt hier überhaupt gar nicht, ich habe eine gute Versicherung und Investment.

00:50:17: Und wie mache ich's jetzt überhaupt?

00:50:19: Kerstin was würdest du sagen?

00:50:20: Die ersten drei Steps – Was kann man

00:50:24: machen?!

00:50:25: tatsächlich einmal zu einem guten Berater gehen und zu einer guten Beratterin.

00:50:29: Und genau dieses Gesamtbild sich einmal strukturieren lassen, weil ich glaube es gibt einfach ganz wichtige Versicherungen die man haben sollte.

00:50:36: und wenn dann was übrig bleibt, dann würde ich direkt anfangen in ... Wenn's junge Menschen sind, die haben ganz viel Zeit in Aktien zu investieren.

00:50:43: Klar!

00:50:44: Ich bin bei meiner Fondsgesellschaft natürlich gerne im Investmentfond.

00:50:47: Es gibt tolle Unternehmen, in denen man investieren kann, sich auch da tatsächlich.

00:50:51: also Unternehmen, für den Helfen, dass der Klimawandel sich verzögert.

00:50:56: Die auch wirklich in nachhaltige Themen investieren.

00:51:01: und da würde ich anfangen mit kleinen Beträgen regelmäßig rein zu investieren.

00:51:06: Das wird meine

00:51:08: Versicherung.

00:51:10: Also das übrigens würde ich noch ergänzen, was mit den Unternehmen betrifft.

00:51:13: Also so gehe ich beispielsweise auch voran, dass ich mir anschaue welche Unternehmen stehen für welches Thema und was will ich auch wirklich fördern und unterstützen?

00:51:21: Und mittlerweile gibt es ja auch viele Möglichkeiten über das Internet beispielsweise rauszufinden für was die Unternehmen jeweils auch stehen und dann weiß man auch etwas mit dem eigenen Geld passiert.

00:51:32: Ich würde als weiteren Tipp ergänzten neben dem, dass sich mehr professionelle Unterstützung hole im Freundeskreis darüber zu reden.

00:51:39: also Gerade auch wenn man noch so jung ist, würde ich das zu einem Spiel machen.

00:51:45: Bei den Frauen sage ich beispielsweise immer Gehaltsverhandlungen nachstellen.

00:51:48: Mit den Freunden spielen, dass man das Gehalt verhandelt und generell für alle Geschlechter würde ich eben im Freundeskreis mal spielen wie man Geld anlegt oder dass man vielleicht mal auch so ein bisschen dieses Risiko-Element mit rein nehmen.

00:52:03: wo würdest du jetzt deinem Geld anlegen?

00:52:04: Hürde der Nöben nachstellen also diese spielerischen Elemente.

00:52:08: und je mehr du es in deinen Alltag integrierst und ist ritualisiert dann ist das nicht auch etwas wo du denkst oh mein Gott Das muss ich mich auch noch um meine Geldanlage kümmern.

00:52:17: Es ist ein To-do, es ist bürokratisch und hat keine Ahnung.

00:52:19: Es sind hochkomplex Tausend Begriffe.

00:52:22: Das Gute ist aber was die Begriefe betrifft ... Ich sag immer das ist wie so'n Lexikon oder so'nen Wortschatz Wenn du einmal die Begriffen drauf hast Du lernst es.

00:52:31: keiner ist mit diesen begriffen groß geworden.

00:52:33: Ja wenn du es einmal drauf hast Es ist dann selbstverständlich Und das ist das Schöne und das ihnen Freundeskreis zu bringen, das hilft sehr.

00:52:40: Und abschließend noch ein dritter Tipp von dir Kerstin

00:52:43: Ja, tatsächlich mit diesen Begrifflichkeiten würde ich auch noch mal ergänzen.

00:52:47: So viele sind es ja gar nicht!

00:52:48: Wenn man sie einmal dann drauf hat, dann nimmt das Ganze auch so ein bisschen diese Angst oder Sorge vielleicht sich da nicht richtig gut auszukennen.

00:53:01: Der dritte Tipp ist einfach anfangen.

00:53:03: Einfach machen... Man kann gar nichts falschmachen.

00:53:06: Risiken sind bei einer Aktienanlage natürlich dabei aber auch das habt ihr vorhin gesagt.

00:53:11: Risken sind ja Auch wenn sie transparent sind und man weiß, um was es im Endeffekt geht.

00:53:16: Dann kann man sich auch einschätzen.

00:53:17: und deswegen der wichtigste Tipp ist einfach anfangen.

00:53:21: Ja sehr gut!

00:53:22: Einfach machen.

00:53:22: Das ist ein gutes Lebensmotto für viele Dinge.

00:53:26: So ich habe jetzt zum Schluss noch ein kleines Entweder.

00:53:28: oder für euch seid ihr bereit?

00:53:30: T-Shirt?

00:53:30: Ich fange mit dir.

00:53:32: Bargeld im Safe oder Krypto in Wallet?

00:53:36: Bargeld Im Safe.

00:53:38: Gelschen Go.

00:53:40: Krypton In The Wallet.

00:53:42: Geld parken oder investieren, Tige?

00:53:44: Immer Geld investieren.

00:53:45: Immer investieren!

00:53:47: Work-Life Balance oder Frührente?

00:53:51: Ähm... Es ist schwierig, also ich... Ja, Frührente wobei ich immer arbeiten würde.

00:53:59: Auch die Frührente.

00:54:01: Finanzplaner App oder Excel?

00:54:03: Finanzplanar App.

00:54:05: Finanz plana app.

00:54:06: Deep Dive vom Influencer oder Fachpublikation?

00:54:13: Influencer.

00:54:14: Ich würde die Fachpublikation nehmen.

00:54:16: Okay, All in oder Buy and hold bis zur Rente?

00:54:21: Ich bin leider immer all-in.

00:54:23: Das ist so schlimm!

00:54:25: Aber hat es schon mal jemals geschadet?

00:54:28: Nein, es ist immer.

00:54:29: wenn dann eine Tür zugeht geht die nächste wieder auf.

00:54:31: das muss man sich einfach immer so mandramäßig sagen auch beim Thema Finanzen.

00:54:34: ja genau.

00:54:36: Es meint mir jetzt nicht nach dreißig Jahren Union Investment aber ich würde auch sagen All In.

00:54:40: Designerstückholen oder Depot-Aufstocken?

00:54:47: Depo-Auffstocken.

00:54:48: Also das Geld lieber investieren, um dann mehr rauszubekommen und sich vielleicht von der Differenz...

00:54:54: eine Designerhandtasche reagieren

00:54:55: kann.

00:54:55: Designerstckholen.

00:54:57: Feierabendbierchen mit der Crew oder Networking mit Sektempfang?

00:55:01: Immer Feieraben mit der crew!

00:55:05: Feierabend mit der Crew.

00:55:06: Also hier mit der ganzen Crew?

00:55:07: Da sind ja ein paar dabei, ne?

00:55:09: Wie viel?

00:55:10: Wie groß ist die Crew hier?

00:55:12: Alle sind alle um viertausend Kolleginnen und Kollegen.

00:55:14: Das sind ein

00:55:15: paar Bierchen.

00:55:16: Und letzte Entweder-Oderfrage verspätet mit der Bahn oder hinterm Steuer im Stau?

00:55:22: Ich bin immer verspäht mit der Bahnen unterwegs.

00:55:25: Immer!

00:55:26: Ich nehme auch die Bahnen.

00:55:28: Wenn ihr jetzt noch... eine Sache hättet oder für dich jetzt, Tijen, die du gerne aus diesem Gespräch unbedingt highlighten möchtest.

00:55:37: Was auch gerade vielleicht junge Erwachsene oder eben die Erwachsenen selbst, die Eltern selbst mitnehmen sollen aus dem Gespräch – was wäre das?

00:55:47: Ritualisier das Thema Finanzen!

00:55:49: Mach es zu deinem Hauptthema weil's das Fundament für alles ist, was du im Leben erreichen kannst und erreichen willst Und denk daran, wenn du dann dir etwas ermöglichen kannst wie du dich dann fühlen wirst.

00:56:04: Ob es eine Reise ist ne Immobilie, ob das Deport auf Stocken ist oder eben wie's bei mir der Fall war das erste Mal meine Eltern mit meinem ersten Gehalt in ein schönes Restaurant einzuladen zu sagen ihr könnt euch da aussuchen was ihr wollt und mit der zitternden Kreditkarte dann so bezahlen war furchtbar.

00:56:21: aber dieser Moment dazu wissen dass Finanzen auch wirklich etwas in deinem Gegenüber bewirken können, vor allem was Positives ist einfach das Allerschönste, was es gibt.

00:56:33: Das ist richtig schön!

00:56:34: Danke, dass du das nochmal so schön gesagt hast.

00:56:37: Vor allen Dingen weil's eben mit sehr viel Emotionen verbunden ist und man denkt immer bei Geld, bei Financen – das ist eine kalt abgeklärte Geschichte aber ist es gar nicht und ich finde das hat dieses Gespräch hier total schön gezeigt.

00:56:49: Vielen Dank Kerstin, dass Du als Expertin dabei warst Und vielen Dank, Tijen.

00:56:52: Es war ganz toll mit dir!

00:56:54: Danke

00:56:54: an euch!

00:56:56: Wir machen weiter und zwar in zwei Wochen dann wieder mit einem ganz tollen Gast hier bei Investiert.

00:57:01: freuen wir uns jetzt schon auf euch.

00:57:17: Die rechtlichen Hinweise folgen nun für alle Interessierten.

00:57:20: das heißt gerne dran bleiben oder in die nächste Folge von investiert reinschauen.

00:57:24: Allgemeine Hinweise bitte lesen sie die Verkaufsprospekte und die Basis Informationsblätter der Fonds bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.

00:57:32: Darin finden Sie ausführliche produktspezifische Informationen, insbesondere zu den Anlagezielen, den Anlagengrundsätzen zur Chancen, zu Risiken sowie Erläuterung zum Risikoprofil der Fonds.

00:57:43: Diese Dokumente sowie die Anlagebedingungen und die Jahres- und Halbjahresberichte bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf der Fons – sie sind kostenlos in deutscher Sprache erhältlich über den Kundenservice der Union Investment Service Bank AG oder auf www.union-investment.de.

00:58:03: Weitere Informationen über nachhaltigkeitsrelevante Aspekte der Fonds finden Sie auf www.union-investment.de/.esg-fonds.

00:58:14: Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache und weitere Informationen zu Instrumenten der kollektiven Rechtsdurchsetzung erhalten sie auf wwww.union-,investment.-de/.startseite/.beschwerde.

00:58:27: Union Investment Management GmbH kann jederzeit beschließen, Vorkehrungen die sie gegebenenfalls für den Vertrieb von Anteilen eines Fonds und oder Anteilklassen eines Fons in einem anderen Mitgliedstaat als ihrem Herkunftsmitgliedstaats getroffen hat wieder aufzuheben.

00:58:41: Die Inhalte dieses Podcast stellen keine Handlungsempfehlung dar – Sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die individuell qualifizierte Steuerberatungen.

00:58:50: Dieser Podcast wurde von Union Investment Management GmbH mit Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernimmt Union Investment keine Gewehr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit.

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00:59:15: entstehen.".

00:59:16: Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterung – Zwölf der Mai.

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